Donnerstag, Juni 07, 2007

 

56.Station: DARMSHEIM

Nach 7 Monaten und 7 Tagen haben wir unsere Weltreise be- (oder besser voll-)endet. Der Flug von New York über London nach Stuttgart verlief gut. Von unserer Familie wurden wir abgeholt und gleich zum Rostbraten und Spätzle Mittagessen eingeladen. Zum Nachtisch gab es noch Erdbeertorte. Es ist schön wieder zu Hause zu sein und euch alle wieder zu sehen. Danke für die vielen Grüße, Post, Mails,... die uns auf unserer Reise begleitet haben.

Dienstag, Juni 05, 2007

 

55. Station: WASHINGTON

Nach einer vierstündigen Autofahrt sind wir in Wahington angekommen. Wir haben uns mitten in der Stadt ein Hotel genommen und gleich los gelaufen um das Weiße Haus, Washington Monument, Lincoln Monument, Kriegsdenkmäler und das Capitol zu sehen. Am Abend haben wir eine Rundfahrt durch Washington gemacht und das Pentagon gesehen. Für den Abschluß unserer Reise haben wir uns die Freiheitsstatue vorgenommen, bevor wir unseren Mietwagen abgegeben haben und eingecheckt haben.


Dienstag, Mai 29, 2007

 

54. Station: NEW YORK

Gestern haben wir unseren Mietwagen abgegeben, unsere Rückfluge nach Deutschland für den 07. Juni gebucht und sind dann noch kurz mit der Metro nach Manhattan gefahren, wo wir vom Times Square bis zum Central Park gelaufen sind.
Die letzte Woche haben wir dann bei Metro Ministries mitgearbeitet und Einblicke in eine ganz andere Kinder- und Jugendarbeit mitten in New York bekommen.
Dienstag waren wir in der Bronx und haben zwei Einsätze der Sidewalk Sunday School mitgemacht. Man kann sich das wie eine Jungscharstunde im Park vorstellen. Mittwoch war Erlebnispädagogik angesagt und unsere 20-köpfige Besuchergruppe hatte die Chance sich besser kennen zu lernen und von einem 12m hohen Baum zu springen. Am Abend feierten wir mit 1000 Jugendlichen einen coolen JUGO. Donnerstagmorgen lernten wir, wie sie dort ihre Andachten machen und nachmittags begleiteten wir einen Mitarbeiter, wie er die Kids in seinem Bezirk zur Sunday School eingeladen hat. Die ganze Woche hatte es um die 30°C. Deshalb öffneten die Leute die Feuerhydranten und machten sich naß. Der Freitag startete mit einem Mitarbeitertreffen. Anschließend waren wir blitzen - was so viel bedeutet wie auf der Straße und in den Wohnblocks Kinder für die Sunday School am Samstag einzuladen. Abends liefen wir über die Brooklyn Bridge und schauten Ground Zero an. Und schon war Samstag was folgendes bedeutet: Drei mal hintereinander fuhren 20 Schulbusse los um die Kids abzuholen, dann gab es für die 1500 Kids einen fetzigen Gottesdienst und dann wurden die Kids wieder nach Hause gebracht. Es war CRAZY! Obwohl wir am Abend fertig waren, fuhren wir noch zur Grand Central Station, schauten das UN Gebäude und den Times Square bei Nacht an. Wie die anderen Nächte auch, schliefen wir in der Turnhalle, in der zuvor die Kids Godi gefeiert haben. Wie die und die zwei Toiletten aussahen muss ich ja nicht extra erwähnen. Sonntag besuchten wir den Gottesdienst und wurden dann zum Flughafen gebracht, wo wir unseren neuen Mietwagen abgeholt haben und zu unserer letzten Station "Washington" aufgebrochen sind.

Freitag, Mai 25, 2007

 

53. Station: BOSTON

Nach einem langen Fahrtag, vorbei an Rom, Venedig, Amsterdam, Rotterdam, Hamburg und Frankfort (mit O), sind wir in Springfield angekommen.
Am Freitag haben wir den Tag mit dem Besuch des Eric Carle Museum begonnen. Anschließend sind wir die 2,5 Meilen auf dem Freedom Trail durch Boston gelaufen und haben die Geschichte an Hand der Gebäude neu kennen gelernt.
Samstag war Harvardtag! Nach der Parkplatzsuche im Stadtteil Cambridge haben die berühmte Uni besichtigt. Allerdings war dieses Wochenende großes Move WE. Das Gelände war voll mit Autos, Eltern und voll gepackten Kisten.
Am Sonntag haben wir den Gottesdienst in der Grace Chapel besucht. Es war ein guter, ansprechender Godi, der das Thema Familie und Kinder hatte. Zum Pfingstfest hörte man leider nichts! Dafür erlebten wir zum ersten Mal in den USA einen Segen zum Abschluss des Gottesdienstes.

Mittwoch, Mai 23, 2007

 

52. Station: KANADA

Heute hatten wir einen langen Fahrtag. Von Angola, durch Detroit sind wir über die Ambassador Brücke nach Kanada gefahren. In Toronto haben wir übernachtet und am nächsten Tag auf den höchsten Turm der Welt gefahren (553m hoch!). Anschließend ging es weiter zu den Niagarafällen. Die Wassermassen, die da herunter stürzen sind überwältigend! Nachdem wir wieder in die USA eingereist und ein Hotel gefunden haben, wollten wir nahe an die Wasserfälle ran kommen und haben eine Fahrt mit der berühmten "Maid of the Mist" gemacht. Nach dem Abendessen im Hardrockcafe haben wir die Wasserfälle in leuchtenden Farben gesehen.

Montag, Mai 21, 2007

 

51. Station: INDIANA

Heute sind wir im Staat Indiana angekommen. Die Fahrt dorthin ging durch das häßlichste und größte Industriegebiet, dass wir auf unserer Reise gesehen haben. Überall Kaminschlote und Rauch!!!
Montag haben wir den Tag in Amish Country verbracht. Es ist sehr witzig, Pferdekutschen und bärtige Männer auf dem Fahrrad zu sehen. Und das mitten in der Autofahrernation Amerika. Vor dem Supermarkt gibt es sogar einen extra Pferdekutschenparkplatz!
Zuerst waren wir in einem Freilichtmuseum, wo Gebäude aus der Siedlerzeit zu sehen waren und man einen guten Eindruck von dem Leben der Amish bekommen hat. Wir waren auch in der Schule und lernten Pennsylvania Deutsch. Bonus war, dass unsere Tour nur für uns zwei war und dass sich dann noch kurzfristig eine ältere Amishfrau angeschlossen hat, die in ihrer Kindheit mehrmals zu Gottesdiensten auf der Farm (die jetzt das Museum ist) zu Besuch war und so ganz authentisch von dem Amishleben erzählen konnte und im Pennsylvania Deutsch zu uns sprach (und wir konnten es verstehen! Und sie unser Deutsch!). Danach fuhren wir durch Felder und kleine Ahornwälder (zur Herstellung von Maplesirup), sahen mehr Kutschen und bärtige Fahrradfahrer, viele spielende Kinder und noch mehr Wäsche vor den Farmhäusern und keine Stromleitungen! In Shipshewana besuchten wir ein Museum, dass die Geschichte der Wiedertäufer sehr gut darstellte. Zum Abendessen gingen wir echt Amish essen und waren vom Braten, Nudeln und brauner Soße sehr begeistert (Ich freue mich so auf schwäbisches Essen!).
Die Nacht haben wir in einem Super8 Motel in Angola verbracht.

Dienstag, Mai 15, 2007

 

50. Station: CHICAGO

Wir sind heute Nachmittag um 13.00 Uhr gut in Chicago gelandet. Mexicana Airlines hat uns positiv überrascht! Die Flüge waren überpünktlich, viel Platz im Flugzeug und die Koffer waren auch da :-) Verwirrend war nur der Flughafen in Mexico City. Dort wurden wir zuerst zum Gate 19, dann 21, dann 27 und dann wieder 21 geschickt, bevor wir ins Flugzeug konnten.

Nachdem wir einen grünen Saturn Mietwagen abgeholt haben, sind wir erst Mal Richtung Süden aus der Stadt gefahren und sind jetzt in Morrison. Eine typische, schnucklige Kleinstadt am Illinois-Mississippi Kanal. Am Dienstag sind wir von Illinois nach Wisconsin gefahren und haben für 2 Nächte am Genfer See Station gemacht. Es ist sehr schön am See, die grüne Natur zu sehen und den Frühling zu spüren.

Chicago Downtown haben wir am Donnerstag erlaufen. Außer den Parkgebühren haben wir einen günstigen Tag gehabt. Angefangen haben wir im Lincoln Park Zoo; ein Zoo mitten in der Stadt und für alle umsonst. Die atemberaubente Aussicht aus dem 96. Stockwerk des Hancock Tower haben Dank des Restaurant dort, auch umsonst bekommen. Das Beste war jedoch, dass das Arthaus ab 17.00 Uhr freien Eintritt hatte. Zum Abendessen haben wir eine echte Chicago Deep Pan gegessen und danach mit dem Bus unser Auto gesucht. Dumm war, das wir nur noch einen 5 Dollarschein um die 3,50 $ Fahrkarten zu zahlen. Und Busfahrer geben hier kein Wechselgeld!!!

Am Freitag haben wir uns gleich einen Tagespaß für die Öffentlichen gegönnt und haben Chinatown, die Uferpromenade und den Museumcampus angeschaut. Die U-Bahn haben wir mit vielen CUPS Fans geteilt, die sich den Tag frei genommen hatten und schon morgens durch die Stadt gepilgert sind um sich auf das Duell gegen die White Soxvorzubereiten.

Am Wochenende haben wir uns mit Kathrin aus Schönaich getroffen, mit Ihrer Gastfamilie einen Ausflug in ein Moor und ins Automuseum (dort gab es vom Ghostbustermobil über Herbie bis K.I.T. alles möglichen Flimstarautos zu sehen) gemacht und Willow Creek besucht. Wir hatten Gelegenheit neben dem Godi auch noch eine Führung durch die Kirche zu bekommen, einen Blick in das Promiseland zu werfen und bei der fx Familienzeit dabei zu sein.


Dienstag, Mai 08, 2007

 

49. Station: OAXACA TEIL 2

Montag und Dienstag haben wir uns von der Fahrt erholt, uns im mexicanischen kochen geübt und unseren nächsten Trip geplant. Zuerst wollten wir nach Palenque, dann nach Cancun. Doch leider gab es keine oder nur noch zu teure Flugverbindungen (kann es sein, dass ein Flug von Europa nach Cancun so teuer ist, wie einer von Oaxaca nach Cancun???). Und für 16 Stunden im Bus konnten wir uns nach der letzen Fahrt nicht wirklich durchringen. So wurde unser neues Ziel „Puebla“.

Am Mittwoch fuhren wir 4,5 Stunden mit dem Bus nach Puebla. Der Bus war mit bequemen Sitzen, Video und Klo sehr komfortabel. In den normalen Stadtbusen sind die Sitze so eng, dass man nicht weiß wohin mit den Füßen??? Der Vorteil der Stadtbusse ist jedoch, dass man seinen Arm aus dem Fenster strecken kann und eine kostenlose Achterbahn hat, wenn die Busfahrer über die Topes heizen. In Puebla nahmen wir ein Taxi zum Zocalo und suchten, nach einem Mittagessen, ein Hotel. Danach erkundeten wir die Innenstadt. Es gab viele schöne Kirchen und ein geheimes Nonnenkloster, dass mitten in der Stadt für 80 Jahre versteckt von der Öffentlichkeit existierte. Am nächsten Tag nahmen wir ein Collectivotaxi und fuhren nach Chalula. Dort wurde die größte (Grundfläche) Pyramide allerzeiten gebaut (Ja, größer als die in Ägypten!). Allerdings haben die Spanier mehr als die Spitze abgenommen und eine Kirche drauf gestellt. Heute sieht das ganze mehr aus wie eine Kirche auf einem Hügel. Für 4 US$ kann man zuerst ins Museum, dann einmal durch die unterirdischen Tunnelgänge der Pyramide laufen und danach die freigegrabenen Aufgänge zur Pyramide bestaunen. Unter anderem sieht man einen Altar auf dem Kinder geopfert wurden, damit sie die Götter bitten Regen zu senden. Da ist einem die Kirche auf der Spitze doch lieber!!! Zum Schluß sind wir auf den Hügel gestiegen und haben die Aussicht genoßen. Die Rückfahrt dauerte 5 Stunden, allerdings saßen wir dieses Mal neben dem Klo, dass nach 2 Stunden ziemlich zu riechen anfing.
Am Freitag stürzten wir uns ins Getümmel des Humanitas Festes, dass zurzeit in Oaxaca statt findet (www.humanitas.gob.mx). Neben einem Handarbeitsmarkt, gab es viele Tanz- und Musikgruppen. Am Abend waren wir im „Haus des Fleisches“ – Hört sich an wie ein Horrorfilmtitel, war aber ein gutes Restautrant. Gegen zwölf endete das Fest mit einem Feuerwerk.
Heute ist Samstag und Gabriela muss geschäftlich für eine Woche nach Mexico City, so dass wir morgen den Tag mit Gerhard haben.
Am Sonntag waren wir zuerst im Internetcafe und haben Skype für die Muttertagsanrufe benutzt. Anschließend waren wir in Hierve de Aqua, einem Felsenpool auf 2000m Höhe, schwimmen. Abends "strollten" wir durch die Innenstadt und bereiten uns innerlich auf den Abschied aus Mexico vor.

Und am Montag um 7.00Uhr fliegen wir weiter nach Chicago.

Sonntag, Mai 06, 2007

 

48. Station: OAXACA KÜSTE

Nachdem sich unsere Abreise von Samstag auf Dienstagnachmittag verschoben hatte, änderten wir unser Reiseziel von Palenque über Vera Cruz nach Porto Escondido an der Oaxacaküste. Für Dienstag hatten wir (Gabriela, Gerhard, Monika und ich) uns nur eine zwei Stundenetappe in die Berge nach Tlaxiaco "Little Paris" vorgenommen. Früher war es eine bedeutende Handelsstation der Haendler zwischen Küste und Innland. Am nächsten Morgen ging es dann weiter über die Berge an die Küste. Von 1600m (Oaxaca) über 2600m (Tlaxiaco) ging dann hinunter an die Küste. Die Strasse war sehr kurvig und nahm bei der Hitze kein Ende. Auch das Auto gab alles. Da die Lueftung kaputt ist, waren die Fenster zuerst wegen den angelaufenen Scheiben offen, später wegen der Hitze. Um die Autos am zu schnell fahren zu hindern, werden in Mexico sogenannte Tobes gebaut. Kleine bis manchmal grosse Hügel über die Strasse. Und es funktioniert!!! Man kommt nur im Schneckentempo darüber. Und unser Auto streifte an jedem zweiten !!! So war es auch nicht verwunderlich, dass die Abgase den Weg ins Auto fanden.
Gegen fünf erblickten wir das Meer und machten uns auf die Suche nach unserem Hotel, dass Gerhard in einem Internetforum gefunden hatte. Nach mehrmaligen Fragen stellte sich heraus, dass sich das Hotel nicht im Staat Oaxaca befindet, sondern ca. 1,5 Stunden weiter Richtung Acapulco im Staat Guerrero. Die lange Fahrt lohnte sich aber trotzdem, da das Hotel in einem kleinen Dorf, direkt am Strand, von einem Exildeutschen (Helmut) in 15 Jahren erbaut wurde und dem Paradies sehr nahe kommt. Am Abend machte seine mexikanische Frau selbstgemachte Pizza und morgens gab es ein super Fruehstueck.Am Mittwoch machten wir uns auf die Suche nach afrikanischen Dörfern, die hier wahrscheinlich von schiffbrüchigen, entlaufenen und freigelassenen Sklaven geprägt worden sind. Wir fanden sogar ein Museum, dass die Geschichte gut dargestellt hat. Übernachtet haben wir in Rio Grande, wo uns die feuchtheisse Luft am schlafen hinderte. Am nächsten Morgen genossen wir umso mehr die Kühle und waren schon um 8.00 Uhr auf einer Bootstour in der Lagune. Nach zwei Stunden Fahrt durch die Magrovenwälder und vielen Vögelfotos, besuchten wir eine Krokodilstation und hatten ein gutes Mittagessen in einem kleinen Fischrestaurant am Strand.

In Porto Escondido, der "Versteckte Hafen", haben wir ein großes, schönes 4-er Zimmer im Hotel Ines (wieder ein Exildeutscher) an der Zicatela Surferbeach genommen. Die riesigen Wellen machten Pipes in den die Surfer lang surfen. Tagsüber waren wir in einer anderen kleinen Bucht schwimmen und schnorcheln.
Am Sonntag mussten wir dann die lange Heimfahrt über die Berge antreten. Die erste Stunde ging es an der Küste lang, dann folgten 100 km „curva peligrosa – gefährliche Kurven“. Zweieinhalb Stunden später waren wir auf 2600m Höhe und machten im Dorf San Miguel Suchixtepec Mittagspause. Gerhard hatte hier ein paarmal gearbeitet und so wurden wir zu der Fiesta zu Ehren des Erzengel Michael eingeladen. Zuerst mussten wir aber 2 Stunden warten, bevor der Festumzug mit Kapelle vom Dorfplatz zum Haus des diesjährigen Spendieres begann. Am Hauseingang bekam dann jeder eine Zigarette, ein Glas Mezcal und noch ein Glas mit Ananaswein. Als eine Art Ehrengäste bekamen wir die Plätze vor der Band, die uns ziemlich laut ins Ohr spielte. Dann gab es Kaffee und süße Brötchen, von denen jeder drei nehmen musste. Danach Hühnersuppe mit Totillas. Dazwischen Mezcal und Zigaretten. Den Leuten war es sehr wichtig zu zeigen, dass sie alles im Überfluss besitzen (wenn auch nur an diesem Tag). Und so gab es am Ende sogar Plastiktüten, um die Sachen mitzunehmen. Nachdem Besucher aus anderen Dörfern ankamen, wurden wir gebeten woanders zu warten, wähend ca. 3x je 300 Leute zu essen bekamen. Danach wurde getanzt, Mezcal getrunken und ab und zu einige Feuerwerkskörper losgelassen. Einige Frauen brachten Blumengestecke und einige Kinder waren verkleidet. Zwei Stunden später startete dann die Prozession, die alle Winkel im Dorf aufsuchte und mit einer Messe endete. Für uns war die Prozession dann auch die Gelegenheit, den durch den Mezcal immer aufdringlicher werdenden Männern zu entkommen und die restlichen 3 Stunden Heimfahrt anzutreten.


Mittwoch, April 18, 2007

 

47. Station: OAXACA

Wir sind in Mexico!!!
Der Flug von Los Angeles über Houston nach Oaxaca klappte sehr gut. Nervig waren die Zollkontrollen. In den USA wurden wir abgetastet, die Schuhe geröngt und unsere Taschen mit einem Geruchstuchtester geprüft. In Mexico durften wir zuschauen, wie ein Hund auf dem Gepäckbeförderungsband alle Taschen beschnüffelte. Kurz vor dem Ausgang gab es eine Ampel, auf die man drücken musste. Bei Grün durfte man durch. Doch wir hatten Rot und so wurden alle unsere vier Gepäckstücke mit je 20 kg durchsucht. Draußen wartete schon Gerhard auf uns, der in der Zeit den mexikanischen Musikstar Kalimba traf.
Oaxaca hat sich seit unserem letzem Aufenthalt und den dazwischen liegenden politischen Unruhen nicht viel verändert. Das auffälligste ist, dass man mehr Polizisten und weniger Touristen sieht. An einem Abend hat die Polizei wegen einem Protestmarsch vorsorglich den Zocalo gesperrt, aber außer einem Verkehrschaos und dass wir 20 Minuten zu spät zur Anmeldung unserer Sprachschule gekommen sind, ist nichts passiert.
Ja, Sprachschule! Monika und ich haben diese Woche von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr Unterricht. Ein Lehrer und wir zwei in einem Klassenzimmer.
Ein paar Ausflüge haben wir schon gemacht und das Nachtleben in Oaxaca erkundet, Gemüse einkaufen auf einem riesigen Markt, das Klostermuseum und den 2000 Jahre alten Baum El Tule.
An den Wochenenden und vielleicht sogar in der ersten Maiwoche werden wir mit Gabriela und Gerhard ein paar Tage wegfahren und ein neues Stückchen von Mexico sehen.

Heute ist schon Donnerstag. Unsere Spanischkenntnisse werden jeden Tag besser. Auf dem Weg zu und von unserer Sprachschule "Amigos del Sol" haben wir viel von der Innenstadt erlaufen und kennen uns so langsam aus. Heute haben wir uns auf den Markt gewagt und eingekauft. Natürlich war auch ein Säckchen voll Chapolines (getrocknete Heuschrecken) dabei. Obwohl es fast unglaublich klingt, haben wir jeden Tag eine neue Kirche entdeckt. Oaxaca muss mal eine echt reiche Stadt gewesen sein.
Das Wetter ist sehr schön. Mittags wird es schon mal 30°, aber am Nachmittag gibt es fast immer ein Gewitter und es kühlt ab. Die Leute sind darüber sehr happy, da es die letzten vier Monate keinen Tropfen geregnet hat. Wasser sparen ist deshalb enorm wichtig. So duschen wir z.B. mit ein paar Eimern in der Dusche, die das Wasser auffangen und dann zum Klospülen dienen.
Am Freitagabend hatten wir Besuch von einem kleinen Skorpion, den Gerhard mit einem Schuh mutig erschlug.
Am Wochende haben wir mit Gabriela und Gerhard die Gegend erkundet. Am Samstag waren wir in der Mixtecaregion. Zuerst in Yanhuitlán und haben dort eine riesige Dominikanerkirche aus dem 16. Jahrhundert besucht. In Tamazulapan waren wir dann in einem Felsenfreibad schwimmen, dass von einer unterirdischen Quelle mit schwefelhaltigem Wasser gespeist wird. War sehr erfrischend und man konnte sogar was für seine Schönheit tun. Wenn man ca. 3m Richtung Quelle taucht, kann man Schlamm finden, welcher der Haut sehr gut tun soll. Ihr könnt ja mal auf dem Foto schauen, ob es was gebracht hat. :-)
Heute haben wir unser Diplom von der „Amigos del Sol“ Spanischsprachschule bekommen und danach in einem Restaurant am Zocalo mit einem Mittagessen unseren Abschluss gefeiert.


Freitag, April 13, 2007

 

46. Station: HIGHWAY 1

Heute haben wir uns für den "Abstieg" mit dem RV Zeit gelassen, zwischendurch eingekauft und sind nun wieder an der Küste. Die nächsten Tage werden wir den Highway Number 1 Richtung Süden nach Los Angeles fahren, von wo aus wir am Dienstag weiter nach Oaxaca in Mexico fliegen werden.

Wir hatten wirklich schöne Tage am Highway 1. Wir besuchten das dänische Dorf Solvang, machten Strandspaziergänge, sahen Delphine, Pelikane und Dollarmuscheln. In Malibu übernachteten wir im Malibu RV Park. Als wir morgens unsere Abwassertanks leerten, standen da sechs Fotographen, die wild Fotos schoßen. Der Grund war Matthew McConaughey (bekannt von den Filmen "Wie werde ich ihn los in 10 Tagen" "Saharah",...), der seinen RV ein paar Plätze vom unserem geparkt hatte. Leider sahen wir ihn nicht persönlich, nur seine neue Freundin, die kurz über den Platz lief.
Am letzten Tag stand die Reinigung unseres RV an. Obwohl wir die Besitzer vom RV Park Malibu um einige Minuten mehr Zeit baten und die meisten Plätze leer standen, warfen sie uns Punkt 12.00 raus. Trotzdem bekamen wir alles gut hin und brachten unseren RV sicher und heil durch den Großstadtverkehr von LA.

Donnerstag, April 12, 2007

 

45. Station: YOSEMITE NATIONAL PARK

Heute ging es also in den Yosemite National Park. Das bedeutete für uns und unseren RV eine Fahrt vom Meeresspiegel auf 6000 Fuß hoch. Die Straßen waren sehr eng und interessant zu fahren. Der Morgen war zwar regnerisch, aber ab Mittag riß der Himmel auf. Und so sahen wir steile Berghänge (Bild in der Mitte zeigt Monika mit dem El Capitan), tiefstürzende Wasserfälle (rechts der Bridalveil Fall), einen Kojote, der neugierig durch die Gegend lief und die riesigen Sequoia Bäume. (Links oben haben wir probiert einen ganzen zu fotografieren, unten links stehe ich. Ist etwas schwer zu sehen, deshalb links unten noch mal in groß.) Einige dieser Mammutbäume sind über 2500 Jahre alt !!!

Dienstag, April 10, 2007

 

44. Station: SAN FRANCISCO

Heute hatten wir uns richtig verkalkuliert!!!
Viele der Pässe über die White Mountains waren noch geschlossen und so mussten wir einen Umweg Richtung Norden in Kauf nehmen. Immerhin kamen wir so an dem schönen Lake Tahoe vorbei und sahen auf über 7000 Fuß Schnee!!! Nach einer 8 Stunden Fahrt sind wir nun in Vallejo, einem Vorort von San Francisco angekommen. Wir freuen uns schon sehr auf den Tag morgen in San Francisco!!!

Der Tag, den wir heute in San Francisco verbracht haben war einfach schön!!! Wir hatten eine exellente Touriberatung und machten uns mit der Fähre an der Gefängnisinsel Alkatraz vorbei auf in die Innenstadt. Dort stiegen wir in die Cable Car und fuhren die steilen Hügel hinauf. Mit einem Busticket für nur 1,50 $ konnten wir dann den ganzen Tag Bus fahren. Ein Stück sind wir über die Golden Gade Bridge gelaufen und haben die rote Farbe, die eigentlich International Orange heißt und die schöne Aussicht bewundert. Zwischendrin gab es einen super Burger. Es sah dort aus wie in den 50-gern. Es gab eine Jukbox und für 5 Cent kann man sich Lieder aussuchen. Als wir mitten im Essen waren, ließen auf einmal alle ihre Arbeit liegen und fingen an zu dem Lied zu tanzen!!! Einfach verrückt!!! War sehr witzig anzuschauen!!!
Der Hafenbereich ist, wie in vielen anderen Städten auch, für Touristen ausgebaut worden. Die National Parks haben ein paar alte Schiffe restauriert. Auf einem Schiff bereite gerade eine Schulklasse ihre Übernachtung vor. Ein coole Idee Kids die Geschichte näher zu bringen!!! Bei Ghirardelli staubten wir noch zwei Probeschokoladen ab. Bevor wir uns uns auf den Heimweg machen mussten, schuaten wir noch beim Union Square vorbei und sahen aus der Ferne die kurvige Lombardstreet. San Francisco ist heute zu einer unserer Lieblingsstädte aufgestiegen!!! Eigentlich Schade, dass wir morgen weiter müssen. Aber für morgen haben wir uns den Yosemite National Park vorgenommen!!!

Montag, April 09, 2007

 

43. Station: OSTERN UND GEBURTSTAG

Nach einer schönen Nacht im Hotel überraschte uns der Fordhändler damit, dass unser RV wieder einsatzbereit war. So fuhren wir auch gleich weiter durch den Red Canyon zum Bryce Canyon. Der Bryce Canyon ist bekannt für seine schönen Sandsteinschattierungen und die wie kleine Türmchen geformten Sandsteinspitzen. Nach einer Wanderung in den Canyon rein, konnte man den Königinengarten sehen. Links neben mir auf dem Bild könnt ihr die Queen auf dem Thron sitzen sehen!!!
Karfreitag wird in Amerika nicht gefeiert. Wenn, dann heißt es "GOOD FRIDAY"! Aber es gibt eigentlich keine Gottesdienste. Dafür machen viele Kirchen richtig Werbung für ihre Ostergottesdienste.

Wir haben uns weiter auf den Weg zum Zion Nationalpark gemacht, dem ältesten NP in Utah. Allerdings war das an Karsamstag keine so gute Idee und so schoben wir uns mit vielen amerikanischen Familien durch den Shuttlebus und den Canyon.

Um meinen Geburtstag gebührend zu feiern, kamen wir am Abend in Las Vegas an und genossen das Büffet im Mirage. Monika überraschte mich mit einem Schokokuchen und Kerzen. Besonders schön war es, von einigen Stars Glückwünsche entgegen zu nehmen. Jean Luc ware der erste. Britney lud mich anschließend zu einem Tanz an der Stange ein. Und als krönender Abschluss durfte ich den weißen Tiger mit Siegfried und Roy anfassen.
Um den Ostersonntaggottesdienst zu feiern, haben wir über das WillowNetzwerk die Central Christian Church ausgesucht und mussten wieder mal über Gott staunen. Das fing damit an, auf drei Fahrspuren auf den Parkplatz zu fahren (und es gibt drei Eingänge!!!), von der Polizei eingewiesen zu werden, Cafeteria im Starbucksstyle, cooler Gottesdienst mit drei-Punkte-Predigt zum besser merken,... Da es vier aufeinanderfolgende Gottesdienste gab, hatten wir die Chance beim Kinderprogramm reinzuschauen und mit dem Director der Highschool Ministry ein paar Worte zu wechseln. Hatte ich schon die X-Box Stationen im Kindergottesdienst erwähnt? Trotzdem war ich im Hauptgottesdienst :-)
Am Nachmittag haben wir uns dann auf den Weg gemacht, vorbei am Atomtestgelände, auf dem über 200 Atomtests gemacht worden sind, vorbei am Death Valley und vorbei an der Allianarea 51. Übernachten werden wir heute in Tonapah. Unser Ziel für morgen heißt San Francisco!!!

Freitag, April 06, 2007

 

42. Station: RICHFIELD

Nanu - kein Nationalpark??? Und wo ist Richfield???
Also, dass kam so...
Auf unserer heutigen Tour von Moab zum Bryce Canoyn wurde unser RV immer langsamer. Obwohl ich das Gaspedal durchdrückte musste ich schließlich am Straßenrand anhalten. Der Motor wurde immer schwächer und schließlich war er aus und ging nicht mehr an. Mit dem Handy telefonierten wir mit unserer Roadassistence. Als wir alles erklärten wollte sie, dass wir den Ölstand messen und noch einiges Sinnloses mehr. Das wir mit einem Deutschen Handy anriefen, interessierte sie nicht. Schließlich gab sie uns eine Nummer unter der wir einen Abschleppdienst erreichen konnten (wie toll ist doch der ADAC Service!!!). Doch zuerst kam die Highway Patrol und wollte, dass wir von der Highway verschwinden. Leichter gesagt als getan!!! Doch der Polizist fuhr sein Auto ganz dicht an den RV und schob den RV ganz in die Standspur. Anschließend rief er den Abschleppdienst an, der dann auch kam und den enzinfilter wechstelte. Trotzdem ging der Motor nur kurz an. Und so schleppten sie uns zum nächsten Fordhändler. Der hat allerdings erst wieder am Montag Zeit um nach dem RV zu sehen. Die Hotline versprach nach einem ErsatzRV zu suchen. Wir sollten erst Mal im RV übernachten. Das widerum wollte der Fordhändler nicht. Dann erlaubte uns die Hotline ein Hotel zu suchen und der Fordhändler lieh uns umsonst ein Auto.
Zur Zeit sind wir im Quality Inn in Richfield, waren im Pool, gehen gleich einen Burger essen und freuen uns morgen auf unser (hoffentlich!) neues RV!!!

Mittwoch, April 04, 2007

 

41. Station: CANYONS & ARCHES

Mit Mesa Verde haben wir unseren östlichsten Punkt unserer 1. USA Reise erreicht! Vorbei am Churchrock ging es zurück Richtung Westen. Dort zog der Canyonland Nationalpark unsere Aufmerksamkeit auf sich. Wie der Name sagt, waren wir in einem Land im Canyon. Von 1800 bis 1975 nutzen Cowboys das Gelände für ihre Herden. Heute kann man deswegen nicht nur die tolle Landschaft bestaunen, sondern auch die Überreste der Cowboys (Bild unten mitte). Zur Begrüssung zeigte sich der Canyon auf jeden Fall von seiner schönen Seite. Er war übersäht mit kleinen lila Blumen. Auf dem Rückweg schauten wir den Zeitungsfelsen (Bild unten rechts) an, an dem viele Tiere und Zeichen zu sehen sind. Einige davon sind 2000 Jahre alt. Wen ihr auf das linke Bild doppelklickt, könnt ihr einen Natursteinschuh entdecken!!!

Übernachtet haben wir in Moab. Am nächsten Tag hatten wir uns den Arches Nationalpark vorgenommen. Wie der Name sagt, soll es in dem Park über 2000 Felsbögen geben. Einige davon haben wir gesehen und sind tief beeindruckt was Schwester Natur hier gezaubert hat.


Montag, April 02, 2007

 

40. Station: MESA VERDE

Die Fahrt nach Mesa Verde war ein Erlebnis für sich!
Vorbei an den Ausläufern des Monument Valley, vorbei an den Stellen an denen nicht nur viele Western, Zurück in die Zukunft III, Wild Wild West und die Laufstrecke von Forest Gump gedreht worden sind, vorbei am Mexican Hut (linkes Bild), vorbei an der Stelle an der sich die Berge in die Erde versenken (rechtes Bild), vorbei an der Stelle an der sich die vier Staaten Utah, New Mexico, Colorado und Arizona berühren, vorbei am schlafenden Berg Ute, ... sind wir in Cortez angekommen.

Am nächsten Morgen besuchten wir den Mesa Verde National Park. Mesa Verde bedeutet Grüner Tisch und beschreibt treffend das Hochplateu. Durch einen heftigen Waldbrand erinnerte der erste Eindruck aber eher an Modor. Highlight des Parkes sind Häuser der im Jahre 1300 n.Chr. spurlos verschwundenen Anasazi. Sie lebten in den Canyons und Höhlen und bauten richtige Städte in die Felswand. Manche waren nur durch kerniges klettern zu erreichen. Dazu wurden kleine Finger- und Zehenlöcher in den Felsen gehauen. In der Mitte der Stadt gab es einen Platz, der unterkellert war. Dieser Versammlungskeller verfügte über eine ausgeklügelte Ventilation und war nur über die Leiter erreichbar. Manche Keller sind auch mit einem Turm verbunden, der wiederrum nur durch den Keller erreichbar ist.

Sonntag, April 01, 2007

 

Wir haben Nachwuchs!!!

Die glücklichen Eltern am 01. April 2007!!!





Samstag, März 31, 2007

 

39. Station: MONUMENT VALLEY

Wir haben einen schönen Campingplatz in der Nähe des Monument Valley gefunden und haben bei Tag und Nacht (Dank dem hellen Vollmond) einen schönen Ausblick auf die ersten Felsen des Tales.
Heute Nachmittag haben wir eine Tour durch das Tal gemacht. Eine Navajoindianerin erzählte uns von der Geschichte des Tales und das heute noch 300 Indinaner in dem Tal leben. Die meinsten ohne Wasser und Strom! Ein Höhepunkt war der Besuch bei Suzi. Eine zwischen 80 und 100 Jahre alte Frau, die John Wayne noch persönlich kannte und in einem der Filme mitspielte. Sie lud uns in ihr Hogan (Haus) ein und zeigte uns wie man Teppiche herstellt. Das Haus aus Holz und Erde war supergut gegen Hitze und Kälte gebaut. Ja, ja - nicht alle Indianer lebten in Tippizelten!!!
Nachdem wir den Sonnenuntergang im Tal erlebt hatten (auf dem rechten Bild sieht man den rechten Handhuhfelsen mit dem Schatten des linken Handschuhfelsen), schauten wir den Kinofilm STAGECOACH an. Es war der erste, der hier von John Ford gedreht worden ist und dem Tal zu seiner Berühmtheit verholfen hat.
P.s.: Wir sind jetzt im Bundesstaat Utha!!!

Freitag, März 30, 2007

 

38. Station: GRAND CANYON

Heute haben wir einen großteil der Strecke auf der Route 66 verbracht. War schön darauf zu fahren!!!
Nach den letzten sehr schönen Tagen hat uns heute aber der Winter überrascht! Die letzten 50 Milen zum Grand Canyon sind wir durch ein Schneegestöber gefahren. Es ist richtig kalt und der Schnee bleibt auf einigen Stellen schon liegen. Bevor wir unser Camp für heute Nacht aufgeschlagen haben, mussten wir deshalb unsere Wassertanks entlehren, damit sie heute Nacht nicht einfrieren.
Wir hoffen den Grand Canyon morgen live sehen zu können. Als Vorgeschmack haben wir den IMAX Film im Visitorcentrum schon mal angeschaut.
Die Nacht war wirklich saukalt!!! -6 Grad!!! Die Scheiben waren gefroren als wir heute morgen aufwachten. Dafür weckte uns die Sonne und es war blauer Himmel. Für die Fahrzeugheizung und die Schlafsäcke waren wir auf jeden Fall sehr dankbar!!!
Die Sonne hat im Laufe des Tages den Schnee zwar zum Schmelzen gebracht, aber es war den ganzen Tag ziemlich kalt.
Kurz bevor wir den Grand Canyon erreicht haben, haben wir einen Condor gesehen. Und er hat sich sogar fotografieren lassen :-)
Der Grand Canyon war auf jeden Fall ein gewaltiges Erlebnis. 1,5 Kilometer geht es hinab zum Coloradoriver!!! Er ist unglaublich groß!!! und tief!!! und weit!!!


Donnerstag, März 29, 2007

 

37. Station: HOOVER DAM

Nach einer Nacht am Lake Mead haben wir heute den Hoover Dam überquert (und damit auch die Grenze von Nevada nach Arizona).
Der Staudamm staut den Grenzfluss Colorado zu einer Fläche von 69.000 Hektar, einer Länge von ca. 170 km und einer maximalen Tiefe von ca. 180 Metern. Was auch für amerikanische Verhältnisse beeindruckend ist. Gebaut wurde der Hoover-Staudamm zwischen 1931 und 1935. Die Mauer ist 221 m hoch und oben ca. 14 Metern Dick, am unteren Ende beträgt die Dicke stolze 201 Meter.
Morgen machen wir uns auf den Weg zum Grand Canyon!!!

Dienstag, März 27, 2007

 

36. Station: LAS VEGAS

Nach den ruhigen Tagen in der Wüste taucht auf einmal wie eine imaginäre Oase Las Vegas auf. Zur Begrüßung standen wir im Stau und so konnten wir gleich die riesigen Hotels und Casinos bestaunen. Am Abend liefen wir über den Strip, durchquerten Venedig, Paris, New York, Luxor und Rom, bevor wir uns nach einem guten Abendessen im Caesar Palace auf die Suche nach den besten kostenlosen Shows machten. Wir sahen einen Vulkanausbruch, Wasserspiele, Blumengärten und vieles mehr. Es ist unglaublich was hier mit dem Geld der Leute, die es hier verlieren, gebaut wird.
Ein anderes Bild ergab sich dann am morgen danach. Im Norden der Stadt sahen wir Menschen, die auf der Straße leben und bei der Heilsarmee Schlange stehen. Man muss vor den Heilsarmeelern echte Hochachtung haben!!!

 

35. Station: JOSHUA TREE NATIONAL PARK

Nach San Diego ging es ab in die Wüste. Unser erster Halt war in Palm Springs. Wir wanderten durch den Andreas, Palm und Indian Canyon. Dort machten wir die ersten Bekanntschaften mit Colibris und Eidechsen und sahen sogar Getreidemalsteine (besser gesagt die Löcher davon im Felsen) der Indinaner. Das schöne an den Canyons ist, dass sie echte Oasen in der Wüste sind und wir einen großteil der Strecke unter Palmen laufen konnten.

Am nächsten Tag kauften wir viel Wasser (und natürlich andere Lebensmittel...) und fuhren zum Joshua Tree National Park. Einen Joshua Tree könnt ihr auf dem rechten Bild sehen. Zur Zeit sind sie gerade am blühen. Hurra! Es ist Frühling!!! Beeindruckend waren die vielen Felsformationen, wie z.b. der Bogenfelsen unter dem wir stehen. Während der Wanderung lasen wir ein Infoschild, dass einen vor Klapperschlangen warnte. Und zwei Schritte weiter sahen wir dann auch schon unsere vierte Schlange auf unserer Weltreise!!!


Mittwoch, März 21, 2007

 

34. Station: SAN DIEGO

Heute haben wir unser Wohnmobil abgeholt - und es ist wirklich groß! Es fährt sich wie ein kleiner Lastwagen und wird die nächsten vier Wochen unser zuhause sein. Unseren ersten Halt haben wir dann in San Diego - kurz vor der Mexicanischen Grenze - gemacht.

Am Mittwoch haben wir mit dem Trolley Downtown mit dem Gaslampquarter erkundet.

Am Donnerstag waren wir in Seaworld. Den Besuch können wir nur mit fantastisch wiedergeben. Die Dressur der Tiere und die Shows sind unglaublich. Delphine, die springen, Seehunde, die tanzen und Shamu, der Killerwal, der seinen Trainer so sanft hochschleudert. Einfach traumhaft war es einen Delphin zu streicheln, einen Seestern anzufassen oder mit einem Batray zu spielen. Gewöhnungsbedürftig war der Versuch jeden Besucher nass zu bekommen. In den Shows spritzen einen die Tiere nass, und in den Achterbahnen und anderen Attraktionen machten die einen nass - und ich meine nass nicht feucht!!! Wir lernten auf jeden Fall unser Wohnmobil schätzen indem wir uns gleich umziehen konnten und uns einen Tee kochen konnten.

Klar gab es ein paar amerikanische Besonderheiten. So wird vor der Show allen Soldaten gedankt und alle die Verwandte in der Armee haben dürfen aufstehen und werden bejubelt. Umweltschutz ist ein wichtiges Thema und es wird immer gesagt wie wichtig es ist die Natur zu erhalten und Geld in einen Fond zu geben. Aber keiner sagt was dazu, wie man das Praktisch macht - natürlich sagt auch keiner was zu den einzeln abgepackten Sachen beim Mittagessen oder ...

Das letzte was uns aufgefallen ist (auch schon bei Disneyland), dass viele einen Elektr. Rollstuhl mieten um nicht zu viel laufen zu müssen!!!

Samstag, März 17, 2007

 

33. Station: LOS ANGELES

Wir haben die Stadt der Engel erreicht.
Das Fliegen war witzig, da wir am 15. Maerz um 22.00 Uhr in Nadi losgeflogen und am 15. Maerz um 13.00 Uhr in Los Angeles angekommen sind. Also Zurueck in die Zukunft!!!
Die ersten Eindruecke sind um ehrlich zu sein nicht so toll. Neu Seeland und Fiji waren einfach zu schoen!!! Am Flughafen mussten wir eine Stunde in einer Reihe stehen, bevor uns zwei Fingerabdruecke abgenommen wurden und wir fotografiert wurden. Danach kam der Zoll, wo uns aber nur ein paar Fragen gestellt wurden. Dann hatte der Shuttleservice vom Flughafenhotel, dass wir deswegen gebucht hatten, gerade Mittagspause und wollte uns erst 2 einhalb Stunden spaeter abholen und der Taxifahrer wollte unsere Kreditkarte nicht akzeptieren. Irgendwie traeumten wir diese Nacht lieber von Fiji als von LA.
Heute haben wir einen Stadbummel in Downtown gemacht und bemerkt wie viele hier Spanisch sprechen. Sogar die Werbung im Bus ist auf Spanisch. Vielleicht hat der Shuttleservice deswegen eine Siesta gebraucht :-) Da die Hauptattraktion das ehemalige Pueblo ist, war es schon mal ein kleiner Mexiko-Vorgeschmack. Dann bekamen wir auch gleich die St. Patricks Day Parade mit, die gerade ablief. Alles war in Gruen - Weiss (Irisch). Anschliessend waren wir noch auf dem Turm der City Hall und konnten die riesige Stadt von oben anschauen. Es war jedoch kein Ende zu sehen. Die Ränder wurden vom Smog verschluckt.
Am Abend haben wir den Mietwagen geholt und ueber die Amerikanischen Verhaeltnisse gestaunt. Wie immer buchten wir die billigste Klasse. Doch was wir bekamen ist mind. ein Mittelklasswagen - eher Sportwagen mit Ledersitzen. Zu dem bekamen wir nicht den Schluessel, sondern uns wurde gesagt, dass wir uns einen von den da aussuchen duerfen. Der Schluessel steckte schon :-)
Das Kontinentalfruehstueck war auch ein Erlebnis. Es gab waessrigen Kaffee und Fruchtkonzentrate in Styroporbecher, Toast, Butter, Marmelade und Muffins, alle einzeln verpackt. Nach dem Fruehstueck hatten wir einen riesigen Muellberg auf dem Tisch.
Da Monika heute Geburtstag hat, sind wir nach Santa Monica gefahren und später weiter nach Hollywood und Beverly Hills!!! In Santa Monica haben wir nicht nur die Bubba Shrimps Company gesehen und gut italienisch gegessen, sondern auch unsere erste Anti WAR Demo gesehen, bei der ueber 3000 weisse Kreuze am Strand aufgestellt wurden.
Am Sonntag waren wir in der Saddleback Church. Wir muessen gestehn, dass unsere Erwartungen weit übertroffen wurden als wir die Gemeinde mit Vision in Echt sahen. Am Wochenende gibt es 6 Gottesdienste mit mehreren tausend Besuchern, doch zu Beginn muss man sich entscheiden, ob man lieber Gospelchor, Praise oder den Hauptgottesdienst mit 30 köpfiger Band (darunter Streicher, Qurflöte, Posaunen, Saxophone,...) je nach Musikgeschmack haben will. Die supergute Predigt von Rick Warren wird dann in die zwei Zelte übertragen. Wir haben inzwischen schon einige Anstöße bekommen, was im Bezug auf Kirche in Deutschland wichtig sein könnte. Natürlich keine klaren Antworten, aber Ideen.
Am Montag haben wir einen schönen Tag im Disneyland verbracht und morgen holen wir unser Wohnmobil ab.



Samstag, März 10, 2007

 

32. Station: FIJI

1. Tag:
Mit Musik und Muschelkette wurden wir am Flughafen begruesst. Nach einer 45 Min. Bootsfahrt sind wir dann auf Treasureisland angekommen. Es hat 27 Grad. Allerdings ist es sehr bewoelkt und jetzt regnet es auch schon. Dafuer ist unsere Strandbure (Haeusle) sehr schoen, direkt am Strand und der Strand und das Meer davor sind unbeschreiblich schoen. Wir waren gleich schnorcheln und abends gab es ein leckeres Bueffet.
2.Tag:
Nach dem Fruehstueck machten wir eine Glasbootsfahrt, bei der wir wie beim anschliessendem Schnorcheln wunderschoene Korallen und viele bunte Fische sahen. Es ist als wuerde man im Aquarium schwimmen!!!
Am Abend feierten wir mit den Inselbewohnern einen Methodistischen Gottesdienst in der Kapelle. Alles war auf Fiji, dreimal fiel der Strom aus und wir verstanden nicht viel, aber viele bedankten sich hinterher bei uns, dass wir im Godi waren. Danach erlebten wir bei einem Cocktail den Sonnenuntergang und hatten ein leckeres Currygericht zum Dinner. Beim Abendessen trat auf einmal der Kirchenchor auf und sang ein paar Fijilieder. Die Melodien erinnerten uns sehr an Erweckungslieder. Ich denke es gibt nicht viele Laender, in denen der Kirchenchor beim Abendessen als Hoehepunkt auftritt. War ein tolles Erlebnis!
3. Tag:
Heute war es etwas windiger und mit dem Schnorcheln klappte es nicht ganz so gut. Also haben wir ein Hobicat ausgeliehen und waren seg eln. Nachmittags lernten wir wie man einen rohen Fisch mariniert, so dass er wie gekocht schmeckt. Abends war eine traditionelle Kavabegruessung und ich durfte Chief sein und als erster das Getraenk aus der Kavawurzel trinken. Schmeckte sehr interessant, aber meine Lippen waren nachher wie beteubt!!! Danach gab es Taenze und Gesaenge.
4. Tag:
Heute war es wieder bewoelkt und so besuchten wir das Spa und buchten eine schoene Rueckenmassage. War wundervoll!!! Natuerlich waren wir wieder schnorcheln und wir koennen nur staunen, dass sich 10m vom Strand eine ganz andere Welt unter Wasser taeglich neu entdecken laesst. Unglaubliche Farben, unzaehlige Fische und Korallen.
5. Tag:
Nach einer durchregneten Nacht hoerte der Regen Gott sei Dank auf und wir waren schnorcheln und goennten uns eine Rueckenmassage. Am Nachmittag machten wir eine Bootsfahrt und fuetterten dabei die Fische.
6. Tag:
Wir muessen das Paradies verlassen :-(
Da wir um 10.00 Uhr auschecken muessen und sowieso den Transfer buchen mussten haben wir uns entschlossen noch die Inseln weiter draussen anzuschauen und den Tag auf dem Boot zu verbringen. Der Eindruck war eher ernuechternd und wir hatten das Gefuehl mit Treasureisland genau die richtige Insel gefunden zu haben.

Donnerstag, März 08, 2007

 

31. Station: AUCKLAND

Gestern sind wir in der groessten Stadt von Neu Seeland angekommen. Ueber 2 Drittel der Einwohner von Neu Seeland wohnen in oder um Auckland!!! Gerade waren wir im Cornwallpark spazieren und haben die Aussicht ueber die Stadt genossen. Mittagessen gab es bei Ute Ludwig, die uns hinterher mit einem Buch ueber Kinderarbeit begeisterte. Es erscheint Ende des Jahres im Bornverlag. Am Nachmittag trafen wir uns mit Gordon Busse, einem Jugendreferenten in einer Baptistenkirche. Und am Abend waren wir bei Pastor Peter in einem Gebetstreffen der Impactkirche.
Morgen werden wir noch einmal Neu Seeland geniessen, bevor es dann fuer 5 Tage nach Fiji geht.

Sonntag, März 04, 2007

 

POST!!!

Am 15. Maerz landen wir in Los Angeles!!!
Wie immer freuen wir uns ueber Post von euch:
LAX South Travelodge
Bernhard Koerner
1804 E Sycamore Ave.
Sepulveda and Sycamore
El Segundo, CA 90245 US

 

30. Station: ROTARUA

Seit gestern Abend sind wir in Rotarua. Mitten im Vulkangebiet. Heute morgen waren wir im Thermalwonderland und sahen einen Geysier, unglaubliche Farben und wir wissen jetzt wo der Teufel wohnt :-) Auf jeden Fall riecht es hier so!!!

Trotzdem haben wir uns entschlossen Hells Gate zu besuchen und ein echtes Matschbad zu nehmen und uns hinterher im Schwefelwasser auszuruhen. Es war sehr schoen, aber irgendwie riechen wir jetzt auch nach Schwefel und Eier wollen wir in den naechsten Tagen bestimmt nicht mehr essen!!!

NACHTRAG

Das Bad im Matsch und im Schwefelwasser war wirklich sehr schön und entspannend. Problem danach war nur, dass unsere Badesachen schlimm nach verfaulten Einer rochen. Aber wozu gibt es denn Waschmaschinen. Rein damit. Aber es stinkt noch immer!!! Und unsere anderen Kleider dazu. Nach dem dritten Waschen stinkt es immer noch. Damit sind 40 % unserer Wäsche vernichtet. In Fiji gaben wir die Wäsche noch zweimal zum Waschen und wässerten sie beim schnorcheln. Aber es half nichts. Das entspannende Matschbad hat uns fast die hälfte unserer Wäsche gekostet!!!

Davor waren wir in New Plymouth, beim Vulkan Taranaki (Daher hat Subway den Namen!!!) und in Waitoma. Da haben wir eine Black Magic Hoehlentour gemacht. Im Wetsuite, Helm, Gummistiefel und Gummiring tauchten wir in die Welt unter uns ein. Die Tour ging an einem unterirdischen Fluss entlang, der manchmal knoecheltief und manchmal 7m tiefe hatte. Der Gummiring war dann eine gute Schwimmhilfe :-) Hoehepunkt war auf jedenfall die Gluewuermchen, die es hier zu tausenden gibt. Die Hoehlendecke sah aus, wie ein Sternenhimmel.


Mittwoch, Februar 28, 2007

 

29. Station: taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwenuakitnatahu

Nein, ich habe mich nicht verschrieben ( ich hoffe es jedenfalls nicht :-) Denn heute waren wir an dem Ort mit dem laengsten Namen!!!
Heute Abend sind wir am Lake Taupo angekommen und morgen machen wir eine Bootsfahrt um die Maorifelsen anzuschauen.
Wie man auf dem Bild sehen kann, war es eine nasse Segeltour bis wir bei den Felsen waren !!!

Montag, Februar 26, 2007

 

28. Station: WELLINGTON

Nach 3000 gefahrenen km und einer schoenen Faehrfahrt sind wir in der Hauptstadt Wellington auf der Nordinsel angekommen. Unseren Mietwagen konnten wir auf der Suedinsel lassen und bekamen hier einen neuen. Naja, er ist etwas groeser, aber dafuer auch aelter. 140.000 km hat er auf dem Buckel. Die Uebergabe war sehr witzig. Wir kamen aus dem Faehrterminal und sollten ein weisses Auto suchen, an dem unser Name klebt. Den Autoschluessel bekamen wir, in dem wir das vordere Nummerschild umbogen. War halt der guenstigste Mietwagenanbieter :-)


In Wellington haben wir das Parlament angeschaut und eine gute Fuehrung bekommen. Das Beste war zu erfahren, dass die Neuseelaender vor einigen Jahren das Deutsche Wahlsystem eingefuehrt haben ( inkl. Ueberhangmandaten die hier Extra Member heissen!!!). Cool, gell!!! Allerdings haben sie keinen Bundesprasident, aber dafuer die Queen. Gut war auch zu wissen, dass die Queen nicht in den Speakersraum darf, aber wir waren drin!!!
In einem Park am Stadtrand machten wir uns dann noch einmal auf Lord of the Rings Suche und entdeckten den Baum unter dem sich die Hobbits vor dem Nazgul versteckt hatten.

Montag, Februar 19, 2007

 

27. Station: WESTKUESTE

Heute sind wir an der Westkueste - zwischen Meer und Gletscherbergen angekommen. In Wanaka waren wir noch im Puzzlemuseum mit Irrgarten und vielen Illusionen. Die Fahrt durch die Berge war sehr schoen. Es gibt viele Fluesse und Seen und an ein paar haben wir angehalten und uns die Fuesse vertreten. Der Himmel war den ganzen Tag ueber ziemlich bewoelkt, aber jetzt lichtet es sich und man kann sogar die Bergspitzen sehen. Hoffentlich bleibt es morgen so, dass wir die Gegend erkunden koennen.

Und tatsaechlich, es war blauer Himmel als wir am naechsten Morgen aufwachten. Wir fuhren also zum Franz Josef Gletscher und liefen los. Die erste dreiviertel Stunde ging es durch einen Wald, der juenger als 100 Jahre ist. Davor war da naemlich der Gletscher!!! Eine weitere halbe Stunde liefen wir ueber ein Geroellfeld und schliesslich waren wir am Gletscher.

Weiter Richtung Norden sahen wir die Panecakerocks. Gewaltig wie die Gezeiten und der Wind daran gearbeitet haben! In Hamner Springs machten wir einen Tag Pause und besuchten die warmen Quellen. In Kaikura war es leider zu stuermig um mit den Delfinen schwimmen zu gehen. Also blieben wir an Land, wanderten die Kueste entlang (mich seht ihr vor dem Nashornfelsen), assen frischen Crayfish und sahen viele Seeloewen!!!




Sonntag, Februar 18, 2007

 

26. Station: WANAKA

Heute morgen waren wir in Queenstown im Gottesdienst der City Impact Church. In der Predigt ging es um den grossen Fischzug des Petrus, aber es war cool gepredigt. Oder hat hast du schon mal einen Prediger im Angeloutfit gesehen, der dich als Fischkoeder in der Geschichte identifiziert???
Im Anschluss kamen wir mit dem Youthpastor ins Gespraech und hoerten wie die Jugendarbeit hier so aussieht und dass es ueberall zu wenig Mitarbeiter gibt :-)
Danach ging es nach Deer Park Hights. Ein grosser Wildpark in dem auch ein paar Szenen von Herr der Ringe gedreht wurden. Die Szenen als die Rohanleute nach Helmsklam fliehen und die Wargs angreifen, bis zu dem Sturz von Aragon. Trotz Buch ist es nicht so einfach die genauen Stellen zu finden. Wir haben das Gefuehl, dass die Touranbieter verhindern Schilder aufzu stellen. Wer wuerde auch sonst 100 $ zahlen um das zu sehen??? Wir haben auf jeden Fall die tolle Aussicht genossen.
Auf der Fahrt nach Wanaka haben wir noch die Furt angeschaut durch die der sterbenskranke Frodo und Aorwin, vor den schwarzen Reitern fliehen. Mussten dazu durch den Bach wandern. War sehr cool!!!
In Wanaka waren wir am See und ich war schwimmen. War erfrischend :-)
Morgen geht es an die Westkueste. Dort werden wir den Franz Josef Gletscher und die andere Seite des Mt. Cook sehen.

Freitag, Februar 16, 2007

 

25. Station: QUEENSTOWN

Nach einer Nacht im Auto sind wir heute Morgen in Queenstown angekommen!!!
Gestern haben wir Ti Anau und den Milford Sound erkundet. Es war wie eine Fahrt von Irland ueber Kanada nach Norwegen. Erst viele Huegel mit Schafen, dann weite Felder mit Bergen im Hintergrund und dann riesige Fjorde. Die Fahrt war superschoen und wir haben unterwegs oft angehalten um eine kleine Wanderung zu den Seen und Wasserfaellen und natuerlich Fotos zu machen. Leider ist zur Zeit Hauptreisezeit und der kleine Ort Ti Anau mit 3000 Einwohnern wird in diesen Monaten mit ueber 1,5 Millionen Touristen ueberrannt. So fanden wir keine Herberge und keinen Stall :-) und haben eine romantische Nacht unter dem Sternenhimmel am Seeufer in unserem schnuckligen Toyota verbracht. Nach einem Kaffee haben wir jetzt die naechsten Tage geplant und die Naechte in Holidayparks gebucht.

Heute Mittag machen wir eine Herr der Ringe Tour mit Allrad Bus und Speed Boot!!! UND SO WARS:
Die Busfahrt war etwas holprig, aber gut. Wir fuhren durch ein schoenes Tal, das schon fuer Milka und Volkswagen Werbung, Herr der Ringe und Narnja Verwendung fand. Auf einer Wiese mit Pferden war schon ein Zelt fuer den Dreh von Narnja2 aufgebaut. Etwas weiter kamen wir dann in das Tal, das Isengard in Herr der Ringe war (Unser Guide haelt gerade ein Foto hoch). Hoehepunkt war auf jeden Fall das Speed Boot. Wir heizten mit 70 kmh ueber den Fluss. Es lagen grosse Felsbrocken im Fels und wir wurden in den Kurven schon etwas nass. Dann sahen wir den Berg auf dem Gandalf mit dem Ballrock kaempfte und den Wald in dem Boromir gegen die Orks kaempfte. Das Wetter ist uebringens sehr gut. Es hat ueber 25 Grad und die Sonne ist sehr intensiv. Deswegen der Hut :-)

Mittwoch, Februar 14, 2007

 

24. Station: DUNEDIN

Wir sind in Dunedin (am unteren Ende der Suedinsel) angekommen. Gestern hatten wir einen Fahr-Tag, sind von Christchurch aus zum Mount Cook, dem hoehsten Berg, wo auch Teile von Herr der Ringe gefilmt wurden. Am Fuss des Berges ist ein Hotel gebaut, anscheinend das beruehmteste in Neuseeland, die Nacht kostet 350$ ohne Ausblick, keine Ahnung wie teuer die mit Bergblick sind, also haben wir uns mit einem Kaffee auf der Terasse fuer 3$ und einem Motel fuer 65$ in der Naehe begnuegt, was auch sehr schoen war! In der Naehe des Berges gibt es die blausten Seen, die ich je gesehen habe, wegen dem vielen Gletschereis leuchten die Seen hellblau. Auf einer Kuppe ist eine alte kleine Kirche (zum guten Hirten) gebaut, bei der man eine superschoene Aussicht hat (da muss predigen Spass machen oder vielleicht auch nicht, weil die Leute mehr die Aussicht predigen sehen wollen :-).Heute ist Valentinstag! Und wir sind in Dunedin und haben eben eine Tour in der Cadbury Schokoladenfabrik gemacht. War sehr lecker, man durfte immer wieder was probieren, vor allem Crunchies. Wir gewoehnen uns so langsam an die Kaelte. Nachts braucht man fast eine Heizung und tagsueber hat man immer einen Fleece an, ausser wenn die Sonne scheint. Zum Gleuck regnet es jetzt nicht mehr.

Morgen machen wir eine Zugfahrt, anscheinend eine der schoensten der Welt und uebernachten im Anschluss im Larnach Castle, dem einzigen Schloss in Neuseeland.


Naechster Stopp ist dann Ti Anau an der Westkueste, von wo aus wir den Milford Sound erkunden werden.


Montag, Februar 12, 2007

 

23. Station: CHRISTCHURCH

Wir sind gut in Christchurch gelandet, haben aber erstmal einen Kaelteschock bekommen. Als wir am Nachmittag den Flughafen verliesen regnete es und es hatte nur 14 Grad. Unser Mietwagen ist ein kleiner Toyota mit ueber 100.00 km, aber er laeuft ganz gut. Unser Lager haben wir in einem Top 10 Holidaypark aufgeschlagen. VIELEN DANK fuer die Post, die dort auf uns gewartet hat!!!
Gestern haben wir einen Besuch im Antarktik Center gemacht, wo man unter anderem auch einen Schneesturm mit -25 Grad miterleben kann, war schon beeindruckend. Heute war der Tag sehr vollgepackt. Als erstes waren wir an der Kueste in Akaroa, was frueher ein Vulkan war und die Stadt ist quasi an dem Kraterrand entstanden. Wir fuhren gut eine Stunde in 350 m Hoehe mit dem Auto am Rand entlang. Dort waren wir auch im Museum und haben einiges ueber die Geschichte des Landes erfahren, wie die franzoesischen Siedler ein paar Monate zu spaet da waren und somit die Briten schon Vertreage mit den Maoris abgeschlossen hatten, die gueltiger waren als ihre. Anschliessend waren wir in Christchurch im Botanischen Garten, Museum, Rutherford Haus - war alles sehr interessant. Abends waren wir dann noch in einer Maori-Show. Wir waren 15 Leuter und die erste Aufgabe war es einen CHIEF zu stellen. Irgendwie wurde ich der CHIEF und Monika CHIEF WIFE. Ich musste einige Worte und Gesten lernen und keiner durfte vor uns laufen. So weit war ja aller ganz einfach, bis auf einmal ein Maori-Krieger rausgestuermt kam und wissen wollte, ob wir Freunde oder Feinde sind. Er fing an zu schreien, und Grimasen zu schneiden. Meine Aufgabe war es den gruenen Zweig (den ihr da am Guertel seht) in die Hand zu nehmen und wie eine weisse Fahne in der Hand zu halten. Danach wurden wir ins Dorf gefuehrt und ich musste mit dem Haeuptling einen Deal machen und bei einem Handschlag unsere Stirn und Nasen beruehren und sich in die Augen schauen. Es bedeutet soviel, dass jetzt nichts mehr zwischen uns steht. Waere bestimmt auch beim Abendmahl "Friede sei mit dir" eine gute Sache. Danach wurden wir mit Gesaengen begruesst und bekamen eine Einfuehrung, wie man den Haka macht (Sowas wie ein Kreigsgeschrei). Dann gab es noch ein leckeres Essen (Sogar Hangi, das unter der Erde gekocht wird) und man konnte Kiwis, die Voegel, nicht die Fruechte, im Gehege anschauen. Sie sind fast am aussterben, also war es schon schoen, sie gleich am Anfang zu sehen. Am Ende der Tour lernten wir noch eine Maori Priesterin kennen und hoerten bei einer Tasse Kaffee welche Wege Gott hier so geht.
Morgen fahren wir weiter Richtung Sueden zum Mount Cook. Das Land erinnert uns sehr an Irland!

Freitag, Februar 09, 2007

 

22. Station: NORTHERN TERITORY

Die letzten 9 Tage mit wieder ca. 1600 km (und wieder ca. 4000 gefahrenen km) von Alice Springs nach Darwin haben wir in 3 Dreitagestouren von Adventuretoures erlebt:
Die 1. Tour startete am Mittwoch um 6.15 Uhr mit 2 Iren, 2 Japaner und 12 Sued-Koreanern und uns! 5 Stunden brauchten wir bis wir am Campingplatz beim Ayersrock (heisst jetzt ULURU) angekommen sind. Es erwartete uns 40 Grad Hitze und tausende von Fliegen (wobei die trockene Hitze fuer uns viel angenehmer war, als die 30 Grad in Cairns). Nach einem Sandwich machten wir uns dann auf zum Uluru und haben da das Culture Centre angeguckt, wo die Aboriginees erklaeren, wie der Stein erschaffen wurde, naemlich von lauter Ur-Schlangen. Dann sind wir nach Kata Tjuta, oder den Olgas, und haben eine 2km Wanderung gemacht, es war viel zu heiss um mehr zu machen. Man muss jede Stunde einen Liter Wasser trinken, echt unglaublich, aber sonst trocknet man aus. Unsere Asiaten hatten fast nie was dabei, nur 0,2 Liter Flaeschchen, haben es aber irgendwie ueberlebt. Dann sind wir zum Sonnenuntergang zum Uluru, wo wir mit 500 anderen Leuten den roten Stein bewundert haben, und mit einem Glas Sekt angestossen haben.
Am naechsten Morgen durften wir dann gleich den Sonnenaufgang anschauen und mussten dazu um 4.15 Uhr aufstehen! Danach war es kuehl genug um den Uluru zu besteigen. Mo und ich sind ca. zwei-drittel hoch, es ist wirklich mehr als steil, man zieht sich an Ketten hoch und runter ist noch viel gefaherlicher. Im Gegensatz zu einigen anderen hatten wir gute Schuhe und genuegend Wasser dabei, trotzdem wollten wir den Abstieg nicht im Sonnenschein machen und davor wieder abgestiegen. Wir sind dann eine Strecke um den Felsen gewandert und einige Aborigine Zeichnungen und Plaetze angeschaut.
Danach sind wir zum Kings Canyon und durften da erstmal im Pool schwimmen und entspannen. Es gab wieder so was wie Potjie, sie nennen es aber Campoven. Morgens standen wir dann um 5.00 Uhr auf, um eine Wanderung im Kings Canyon zu machen. Das war der eigentliche Hoehepunkt!!! Aber als wir um 10.30 Uhr wieder unten waren, waren wir mehr als froh, weil es bestimmt wieder knapp 40 Grad heiss war. Die Nacht haben wir dann in Alice Springs in einem haesslichen Backpacker verbracht, aber da wir am morgen wieder um 5.45 Uhr losgefahren sind, war es auch egal.
Die 2. Dreitagestour von Alice Springs nach Darwin war nicht so, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Zum einen weil wir jeden Tag 500 km gefahren sind - zum anderen weil es nicht viel zu sehen gab. Dafuer hatten wir viel Zeit, um die zwei Iren und drei Koreaner, die auch die 3 x Dreitagestouren gebucht hatten, und die anderen kennen zu lernen. Die Zelt waren in einem schlimmen Zustand. Eine Nacht wurden wir nass, weil es reinregnete, in der anderen Nacht hatten unsere Nachbarn eine Schlange im Zelt und die Moskitos wurden immer mehr. In Darwin angekommen gingen wir erstmal duschen und dann in zu Vic`s. Wir bekamen das Abendessen umsonst und irgendwie auch Bier und Sekt :-) Es gab immer wieder Spiele, wie einen Ball in einen Eimer werfen oder wie viele Marshmallows passen in den Mund,... und unsere Gruppe war sehr gut darin. Gegen 0.00 Uhr hatten wir am meisten Punkte und gewannen einen 100 Dollar Gutschein fuer die Nacht!!! Die Abende waren sehr lustig, aber keine Ahnung, wie sie Gewinn machen, wenn sie so viel umsonst weggeben. So haben wir jetzt einen kleinen Einblick ins Backpackerleben bekommen. Fuer viele ist das ja der Inhalt der Reisen, nachts viel trinken, tagsueber schlafen oder weiterreisen...
Am naechsten Morgen startete dann die 3. Dreitagestour und es ging in den Litchfield Nationalpark. Dort gab es viele tolle Wasserfaelle und Schwimmloecher zu dennen wir hingewandert sind. Das hat man aber auch wirklich gebraucht, weil es immer 35 Grad hatte und immer schwuel-warm war. Alles klebte und roch mueffelig. Wir hatten fuer diese Etappe einen sehr guten Fuehrer und haben ganz viele tolle Tiere gesehen. Am ersten Tag faehrt er bestimmt 100 km/h und bremst auf einmal voll, er hatte 20m neben der Strasse an einem Baum einen Frill-neck Lizard entdeckt. Keine Ahnung wie er den gesehen hat, aber das war sehr interessant. Dann haben wir auch ein seltenes schwarzes Wallaroo gesehen, Dingos (wilde Hunde), und ganz viele Wallabies und Kaengeruhs. An einem Stopp hatten sie einen Joey (so heissen die Kaengeruhbabies), dessen Muetter tot gefahren wurde in einem Stoffbeutel, und wir durften es halten und fuettern, das war sehr suess!
Am Nachmittag haben wir einen Jumping Crocodile Cruise gemacht. Ueberall in den Fluessen sind riesige Krokodile. Sie werden durch Fleisch an einem Stock festgebunden angelockt. Die Krokodile springen aus dem Wasser, bis sie mit den Hinterpfoten draussen sind und schnappen sich das Fleisch. Das war schon krass, wenn irgendjemand da je reinfaellt, wird er das nicht ueberleben. Vor einigen Jahren gab es ein Riesenkrokodil, dass sie Sweatheart nannten. Es wog 750 kg und war ueber 3m lang. Es griff Boote an und sie haben es schliesslich gefangen und ausgestopft :-)
Den 8. und 9. Tag haben wir im Kakadu Nationalpark verbracht. Hoehepunkte waren die Aboriginal Felsmalereien und natuerlich Wasserfaelle, Wasserfaelle, Wasserfaelle. Meistens liefen wir eine Stunde hin, gingen kurz schwimmen und wanderten dann wieder zurueck. Bei einer Tour liefen wir eine Stunde lang im Regen zurueck und wir waren durch und durch nass.Heute sind wir in Darwin im Museum gewesen und nachher gehts zum Flughafen und nach Neuseeland.

Bis bald! Wir sind morgen hoffentlich um 14.30 Uhr in Christchurch.

Montag, Januar 29, 2007

 

21. Station: CAIRNS

Cairns - 1600 km laut Strassenatlas liegen seit Sydney hinter uns. Laut Autotacho sind wir ueber 4000 km gefahren!
Die letzten zwei Tage waren wir noch in Port Douglas und haben eine Bootstour zum aeusseren Great Barrier Reef gemacht. Wir tauchten und schnorchelten, sahen unglaublich schoene Korallen, Fische und sogar zwei kleine Riffhaie.
Davor waren wir in Townsville, wo wir im kleinen Barrier Reef Aquarium all die Fische begutachtet haben, die wir dann beim Tauchen auch gesehen haben. Wir waren auch im Imax und haben einen Film darueber angeguckt, war ganz toll. Dann waren wir im Museum of Queensland, was sehr gut gemacht ist, man konnte alles angucken ueber das Schiff "Pandora", was geschickt wurde um die Meuterer der "Bounty" zu suchen und dabei selber unterging. Abends haben wir tolles Seafood gegessen, war sehr lecker!!! (auf der zwei Personen Platte gab es einen grossen Shrimp, echt gross, der hier BUG, also soviel wie Ungeziefer heisst!)
Morgen fliegen wir weiter nach Alice Springs. Sind gespannt auf das Outback und den Ayers Rock!

Donnerstag, Januar 25, 2007

 

20. Station: Whitsunday Islands

Da es eine Nacht und einen Tag ununterbrochen geregnet hat, haben wir unseren Segelausflug um einen Tag verschoben und hatten gestern einen wunderschoenen Tag auf dem Meer. Trotz dem Regen war es sehr warm und wir kuehlten uns regelmaessig im Pool ab. Gestern segelten wir dann durch die Whitsundays, schwammen vor Whitehaven Beach, bekamen sehr gutes Essen, freie Getraenkeauswahl, schnorchelten ueber einem Riff und sahen viele Fische!!! Trotz Sonnencreme und Stingersuit bekamen wir beide einen Sonnenbrand. Hat sich aber trotzdem gelohnt!!!
Heute fahren wir weiter nach Townsville!

Montag, Januar 22, 2007

 

19. Station: WEITER NACH NORDEN!!!

Schon wieder ist eine Woche vergangen. Die Zeit vergeht fuer uns wie im Flug und jeden Tag sehen wir etwas neues!!!
Also wo soll ich anfangen??? Wir waren am Montag in Brisbane, sind auf dem Turm der City Hall gestiegen, Faehre gefahren und haben das kostenlose Flussfreibad genossen.
Der Nationalpark Mount Tambourine mit seinen Wasserfaellen stand am Dienstag auf dem Programm.
Am Mittwoch machten wir eine Tagestour nach Fraser Island. Nach der Faehrfahrt fuhren wir mit einem Gelaendebus ueber eine der groessten Sandinseln der Welt. Man wurde richtig hin und her geschleudert und man brauchte echt die Sicherheitsgurte, da man sonst vom Sitz flog. Die typische Route ging durch den Regenwald zum Lake Mackenzie, einem Sandstrandsee, der nur vom Regenwasser genaehrt wird. Das schwimmen war paradisisch! Klares Wasser und weisser Sand!!! Nach dem Lunch fuhren wir die Kueste entlang, schauten ein Wrack an und machten eine Bachwanderung durch Eli Creek. Am Abend machten wir ein BBQ und ich probierte Kaengeruhsteak :-)Donnerstag und Freitag waren wir in Bundaberg. Wir fuhren an unzaehligen Zuckerrohrfeldern vorbei und besuchten dann auch gleich die Rumfabrik und die Ginger Bier Brauerei, um zu sehen, was man mit dem Zucker alles so anstellen kann. In Mon Repos buchten wir eine Nachttour im Nationalpark, um Meeresschildkroeten zu beobachten, die an Land kommen um Eier zu legen. Gegen 19.00 Uhr standen 300 Leute vor dem Tor und wir wurden in Gruppen zu je 50 eingeteilt. Mo und ich waren in Gruppe fuenf und konnten so drei einhalb Stunden Vortraege und Videos ueber Schildkroeten sehen, bevor es an den Strand ging. Es war superschoen die Schildkroete zu sehen, wie sie ihr Nest grub, die Eier legte und danach alles wieder gut tarnte. Als sie wieder im Meer war, grub der Ranger die Eier wieder aus und alle zaehlten mit. 142!!! Sie fuehlten sich an wie Tischtennisbaelle!!!
Am Sonntag waren wir in der Rinderhauptstadt Rockhampton und haben den Tropic of Capricorn zum zweiten Mal ueberquert (Das erste Mal war in Namibia!)und die Capricorn Caves angeschaut. Die Hoehlen sind in Privatbesitz und wahrscheinlich war die Tour deshalb etwas besonderes. Inmitten gibt es eine Kirchenhoehle, wo Mo und ich Hochzeitmusik hoerten und daran dachten, dass wir seit drei einhalb Jahre verheiratet sind. Zum Abschluss bekam jeder eine Kerze in die Hand und man musste einem ausgetrockneten Bachbett folgen, das stellenweise ganz schoen eng wurde.Heute morgen sind wir schon um 4.30 Uhr aufgestanden um rechtzeitig vor Sonnenaufgang beim Broken River zu sein um die Schnabeltiere zu beobachten. Zwanzig Minuten standen wir im Regen bis das erste aufwachte und direkt an uns vorbei schwamm. Jetzt sind wir in Airley Beach, haben ein sehr schoenes Motel mit Blick aufs Meer gefunden und eine Whitsundaytour fuer morgen gebucht.
NACHTRAG: Auf dem Nachhauseweg ist uns eine 1,5m lange Phyton begegnet, die sich gerade durch die Stadt schlaengelte!!!

Montag, Januar 15, 2007

 

Post!!!

Einige haben uns gefragt, ob man uns nicht mal einen Gruss aus der Heimat per Post zu kommen lassen kann. Hier kommt jetzt die Moeglichkeit!!!
Wir sind vom 10.-12.2. bei folgender Adresse zu Gast. Sie lagern die Post bis wir kommen. Bitte stellt sicher, dass die Post ein paar Tage zuvor ankommt. Evtl. bei der Post nachfragen und ein paar Sicherheitstage dazu rechnen.

Top Ten Holiday Park
Meadow Park
For Monika Koerner, arr. on the 10/2/07
P.O Box 5178,Papanui
Christchurch
New Zealand

Sonntag, Januar 14, 2007

 

SCHLANGE!!!

Heute haben wir uns wieder einen Bushwalk vorgenommen. Unser Ziel war der Springbrook Nationalpark. Wir entschieden uns fuer einen Rundweg, der uns ueber, neben und hinter dem Purling Brook Wasserfall fuehrte. Obwohl wir nur ca. 50 km von der Kueste entfernt waren, war dort eine andere Welt. Wir wanderten im Regenwald und meine Brille beschlug regelmaessig durch die feuchtheisse Luft. Die Baeume waren riesig und es sah aus, wie im Dschungel. Als wir an einem Baum vorbei gingen, der "einen besonders dicken" Ast hatte, entdeckten wir eine Phython, die Gott sei Dank auf ihrem Baum blieb und wir unsere Wanderung fortsetzten konnten.

Samstag, Januar 13, 2007

 

18. Station: WILLKOMMEN IN QUEENSLAND


Von Port Macquarie aus haben wir den Billabong Zoo besucht. Dort haben wir Kaengeruhs gefuettert, Koalas gestreichelt und weitere lustige australische Tiere gesehen. Uebernachtet haben wir dann in Bellina, da wir am naechsten Tag einen Tauchgang in Byron Bay gebucht hatten. Das Meer war ziemlich wild und mir wurde schon beim rausfahren schlecht, aber wir haben echt viele Fische gesehen und sogar einen Rochen!
Gestern Abend haben wir dann in Tweed Heads unser Motel bezogen und sind Pizza essen gegangen, bevor wir Happy Feet im Kino angeschaut haben. Das mit dem Pizza essen gehen war lustig! Wir standen vor der Pizzeria, die einfach nicht aufmachen wollte, obwohl es laut Schild schon Dinner geben sollte. Als endlich jemand im Restaurant auftauchte und die Tuer aufmachte, nahm ich meinen Mut und Englischkenntnisse zusammen und fragte ob es denn noch was zu Essen geben wuerde. Die Frau laechelte uns an und meinte: Willkommen in Queensland. Hier geht die Uhr anders! Ohne es zu wissen hatten wir die Zeitzone zwischen New South Wales und Queensland innerhalb einer Stadt ueberquert und waren eine Stunde frueher dran!!!
Heute waren wir in Surfers Paradise, was leider seine Unschuld durch unzaehlige Hochhaeuser verloren hat. Die naechsten Tage werden wir dann bei Ericas Eltern zu Gast sein.

Dienstag, Januar 09, 2007

 

17. Station: LAKE MACQUARIE


Die letzten zwei Tage haben wir in Swansea, das zwischen dem Lake Macquarie und dem Pazifik liegt, in einem direkt am See liegenden Motel gewohnt. Beim Fruehstueck konnten wir einen Pelican landen und ein paar Meter von uns Fische fangen sehen. Einen besonderen Strandspaziergang machten wir an der Cave Beach. Bei Ebbe konnten wir einige Hoehlen besichtigen, die bei Flut unter Wasser sind. Gestern haben wir einen Ausflug in das Huntervalley gemacht, ein paar gute Australische Weine probiert und einen Schokoladen besichtigt, bei dem man Schokolade und Fudge probieren konnte. Am Nachmittag sahen wir dann unsere ersten Koalabaeren, Wombats und Wollebys im Blackbutt Reserve!!! Auf der Rueckfahrt sprangen wir dann noch kurz ins Meer um uns abzukuehlen.
Heute Abend werden wir in einem Motel in Port Macquarie uebernachten. Davor machen wir noch eine Sundownerbootsfahrt mit BBQ!!!

Sonntag, Januar 07, 2007

 

16. Station: BUSHWALK


So nennen die Aussies wandern!!!
Mo und ich wollten uns das nicht entgehen lassen. Und so fuhren wir am Dienstag mit dem Zug in die Blue Mountains. Ich habe es ja nicht geglaubt, aber von der Ferne sehen die Berge wirklich Blau aus (inzwischen wissen wir, dass das an den Gummibaeumen liegt, die Oele absondern, die das Licht blau reflektieren!). Zwei Naechte haben wir in Katoomba verbracht und unsere Wanderschuhe eingeweiht. Fuenf Stunden haben wir gebraucht um die drei Schwestern zu umsteigen (ihr seht die drei Schwestern rechts neben mir) und hinabzuklettern und im Regenwald zu wandern. Am Donnerstag fuhren wir zurueck nach Sydney, holten unseren Mietwagen ab und bleiben bis montagfrueh bei Erica. Mit ihr machten wir einen Ausflug in den Royal National Park und bushwalkten bis zum Adlerfelsen. Anschliessend zeigte sie uns ihr Sydney mit einem Picknick im Botanischen Garten mit einem wunderschoenen Ausblick auf die Oper und die Harbourbridge.

Und heute morgen waren wir in Hillsong und haben gepraist!!!Die Musik war super und wir denken, dass ist das was Hillsong auszeichnet! War ein echt schoener Gottesdienst. Der Prediger hat davon gesprochen, dass wir nicht nur Sonntagskirche bauen, sondern auch Montagskirche bauen sollen. Hat uns sehr gefallen, dass zu hoeren!

Zum Mittagessen haben wir uns mit Caro aus Schoenaich getroffen und Indisch gegessen. Wir bestellten dreimal Chicken. Ich habe mich fuer die Scharfe Variante entschieden. Doch als die Gerichte in kleinen Schuesseln vor uns standen, und wir von allen drei probierten, waren alle drei Scharf und keiner wusste so richtig was jetzt seins war.

Morgen fahren wir weiter nach Newcastle!!!


Montag, Januar 01, 2007

 

15. Station: SYDNEY

Wir hatten einen angenehmen 2 Stunden Flug von Kapstadt nach Johannesburg, bei dem wir so geschickt sassen, dass wir unsere Beine vor dem Notausgang ausbreiten konnten und von unserem Sitznachbarn saemtliche Schokoriegel geschenkt bekommen haben!!!
Der folgende 11 Stunden Flug von Johannesburg nach Sydney war auch sehr kompfortabel! Wir sassen nur zu zweit in einer dreier Sitzreihe und um Mitternacht gab es Sekt, allerdings ging da schon die Sonne auf!
Die Grenzkontrolle war ueberraschend gruendlich und streng! Alle Tier und Pflanzenteile, egal ob Apfel oder Holz mussten vorgezeigt werden und wurden konfisziert. Monika und ich machten deshalb erstmal eine Billtong Pause in der wir unsere letzten Reste verzehrten. Die Leute, die schoenes afrikanisches Holzgeschirr gekauft hatten, hatten da nicht so ein Glueck!!!
Jetzt sind wir in einem echten Backpackerheim untergekommen und morgen treffen wir uns mit Monikas Freundin Erica und schauen uns Sydney an!!!
Es ist sehr schoen Erica zu treffen und sich Sydney von ihr zeigen zu lassen! Wir haben den Rundgang durch die Innenstadt und das Mittagessen auf dem Fischmarkt sehr genossen!!!

Samstag, Dezember 30, 2006

 

AND A HAPPY NEW YEAR!!!


Morgen fliegen wir von Kapstadt nach Johannesburg und dann weiter nach Sydney. Sylvester werden wir dieses Jahr ueber den Wolken verbringen!!!
Wuenschen euch allen einen guten Rutsch und Gottes Segen ins Neue Jahr 2007!!!

Sonntag, Dezember 24, 2006

 

MERRY CHRISTMAS!!!

Seit 9 Jahren gab es das erste Weihnachtsfest, das die gesamte Familie Büttner zusammenfeierte. Gerhard und Gabriella kamen aus Mexico; Christa, Johnny, Nicola und Saskia aus Stellenbosch; Monika und ich aus Deutschland. Am 24. Dezember wurde der Baum (besser Busch) geschmückt, die Wohnung dekoriert und Monika und ich kochten das Dinner, das wir als Internationales Büffet aufstellten: Saitenwürstle vom Deutschen Metzger, Kapmalaiische Samoosas, südafrikanisches Hühnchen und Wein, Käseplatte mit Chips und mexicanischen Dipps,...
Nach dem Essen gab es dann die Bescherung, mit Weihnachtsliedern, Geschenken und echtem Weihnachtsmann. Um 23.00 Uhr gingen wir dann gemeinsam zum Spätgottsdienst der Deutschen Lutherischen Kirche.
Den 1. Weihnachtsfeiertag verbrachten wir nach dem Gottesdienst bei FRIENDS FIRST in gemütlicher Runde zuhause. Der Gottesdienst war sehr inspirierend. Gute Musik, Gute Predigt, Gutes Beamerteam und einen bis auf den letzten Platz belegten Gottesdienstraum und das alles obwohl der Gottesdienst um 8.30 Uhr begann. Am Nachmittag fuhren wir nach Long Beach, machten einen Strandspaziergang und fuhren den erst vor kurzem wiedereröffneten Chapmans Peak (eine wunderschöne Küstenstrasse) entlang.
Der 2. Weihnachtsfeiertag war FamilyDay. Dieses Mal mit Grillen im Garten und Familiendias am Abend.


Wir hoffen, dass ihr auch ein schönes Weihnachtsfest hattet und die Gute Nachricht, dass Gott in die Welt kommt euer Herz erreicht hat!

Morgen werde ich meinen Weihnachtsgutschein einlösen und mit Monika den Freizeitpark Ratanga Junction besuchen.


Dienstag, Dezember 19, 2006

 

14. Station: UNTERWASSER

Heute haben wir es geschafft!!!

Monika und ich sind Scuba Open Water Diver!!! Die Umstände waren heute sehr schwierig. Das Wasser war 10 Grad kalt und die Sicht um die 2 - 3 Meter. Trotzdem haben wir alle Skills geschafft und sind dafür jetzt umso müder und stolzer es geschafft zu haben :-)

Sonntag, Dezember 17, 2006

 

13. Station: SEDGEFIELD

Wir sind wieder zurueck von unserem Familienurlaub an der Gartenroute! Wie koennte es anders sein, hatten wir eine schoene Zeit, waren oft am Strand, sassen auf einem Vogelstrauss, standen auf Strausseneiern, ohne das diese zerbrachen und besuchten die Cango Caves, die mit ueber 5km wohl laengste Hoehle der Welt.

Donnerstag, Dezember 07, 2006

 

12. Station: KAPSTADT

Wir sind wieder gut in Kapstadt angekommen und haben gestern trotz grosser Hitze den Nikolaustag würdig begangen!
Es kam zwar nicht der Nikolaus, dafür Nicola mit Mama und Schwester zu Besuch, welche gleich der Patentante Monika beim Gutzle backen half.
Eine besondere Ueberraschung gab es dann am Nachmittag für alle, als ein Camälion im Garten vorbei schaute.

Dienstag, November 28, 2006

 

11. Station: NAMIBIA

Heute sind wir in Swakopmund angekommen. Nach den heissen Tagen in der Etoshapfanne geht hier ein schoener kuehler Wind und wir freuen uns am Meer zu sein. Doch jetzt der Reihe nach:
Die ca. 2000 km zur Etoshapfanne haben wir mit dem tollen Auto von Monikas Papa gemacht (mit Klimaanlage!). Die Strassen reichten soweit das Auge reicht!!!
Highlightunterkunft war die Dornhuegelfarm, die Monikas Onkel Gerhard gehoert. Schaut mal unter www.dornhuegel.de.
Im Etoshanationalpark haben wir zwei Naechte in Halali verbracht. Schon am ersten Tag sahen wir viele Tiere und zwei Loewen, die unter einem Baum lagen! Da Loewen ziemlich selten zu sehen sind, konnten wir unser Glueck gar nicht fassen, als wir kurz spaeter noch mal zwei Loewen unter einem Baum sahen. Beide standen kurz danach auf und liefen ca. 2 m an unserem Auto vorbei. War sehr cool, aber auch ein bisschen unheimlich, so einem Raubtier gegenueber zu stehen - bzw. Gott sei Dank im Auto zu sitzen.

Die weiteren Highlights waren eine Wuestentour, wo wir mit einem Jeep durch die Wueste gebrettert sind und dabei allerhand Interessantes darueber erfuhren haben. Interessant war auch ein Fruehstueck im Gaestehaus Gessert, das so schoen geschmueckt war, dass man die Wurst und den Kaese aus dem Blumengesteck suchen und dann ziehen musste.

Eine besondere Ueberraschung fanden wir dann in der Hauptstadt Windhoeck, wo doch tatsaechlich nach uns eine Strasse benannt worden ist! Vielleicht lag es aber auch an meinem neuen Haarschnitt!!!


Samstag, November 18, 2006

 

NEWS

Heute morgen haben wir Nadine und Klaus zum Flughafen gefahren und verabschiedet. Kommt gut nach Stuttgart und gruesst uns das Schwabenlaendle :-)
Am Montag geht es fuer uns weiter und wir fahren mit Simone und Juergen nach Namibia!!!

 

10. Station: iThemba Labantu

Bewegend war für uns der Besuch eines Gemeindezentrums der Lutherischen Kirche, das inmitten eines Townships arbeitet. Sie nennen sich “iThemba Labantu”, was soviel wie “Hoffnung für die Menschen” bedeutet. Werft mal einen Blick auf www.themba-labantu.de

 

9. Station BAIN'S Kloof

Zu siebt machten wir uns nach Bain's Kloof auf. Wir uebernachteten in einer Freizeithütte in den Bergen, in der Monika viele ihrer Kindheitsferien verbracht hatte. Das schoenste war barfuss den Fluss entlang zu laufen und von Stein zu Stein zu springen. Abends gab es dann ein Wettkochen ueber dem offenen Feuer! Juergen kochte usbekischen Osch und Martin, Monikas Bruder, südafrikanischen Potjie. Beides war sehr lecker und wurde rasch verzehrt.


Montag, November 13, 2006

 

BREAKING NEWS

Am Kap der Guten Hoffnung, wo zwei Ozeane sich begegnen, haben sich am 11.11. Simone und Jürgen verlobt.

Kurz vor der Verlobung Kurz nach der Verlobung


Wir freuen uns, dass sich die zwei verliebten Ozeane gefunden haben und wuenschen ihnen Gottes fetten Segen.

Zur Feier des Tages gab es ein leckeres Fischessen in Houtbay.

Sonntag, November 12, 2006

 

8. Station: Schwaebische Invasion am Kap

Inzwischen sind Simone und Juergen angekommen und wir haben mit unserem Sieben-Sitzer Mietsharan eine Tour zum Kap der Guten Hoffnung gemacht. Morgen besichtigen wir Robben Island!

Mittwoch, November 08, 2006

 

7. Station: WEINFARM SPIER

Ausserdem waren wir heute Abend mit Christa, Johnny, Nadine und Klaus so richtig suedafrikanisch essen. Zuerst wurden einem die Haende gewaschen und die Gesichter angemalt, wahrend wir IN den Baeumen gesessen haben (es gibt dort verschiedene Holzstege, die in die Baeume gebaut sind). Dann gab es Muscheln, leckeren Fisch, Springbock, Gemsbock und jede Menge weiterer Spezialitaeten, gute Musik und natuerlich suedafrikanischen Wein.


 

6. Station: BEI DEN PINGUINEN

Heute machten wir eine Kuestentour von Strand nach Betty`s Bay und besuchten eine Pinguinkolonie. Die kleinen Kerle sind wirklich suess, aber sie stinken erbaermlich. Trotzdem war Boerni sehr von ihnen angetan und probierte gleich die Pinguinschwimmweise aus :-)

Montag, November 06, 2006

 

5. Station: BESUCH

Heute kamen Nadine und Klaus in Kapstadt an. Das Wetter hat sich von seiner schoenen Seite gezeigt und wir waren bei 25C am Strand und genossen dann den Sonnenuntergang vom Signal Hill.

Interessant war auch unser Besuch im Riverclubgottesdienst und die Geschichte, die dahinter steckt:
Eine Gemeinde in Kapstadt ist über die Jahre von ihrer Besucherzahl her sehr gealtert, so dass es nur noch wenige Jugendliche gab. Anstatt aufzugeben oder sich mit der Situation zufrieden zu geben, haben sie Geld und Personal zur Verfügung gestellt und in einem anderen Stadtteil einen
Saal gemietet und eine Tochtergemeinde gegründet. Inzwischen feiern hier jeden Sonntagabend 80 junge Christen einen Gottesdienst und treffen sich in der Woche zu Hauskreisen und verschiedenen Diensten.

 

4. Station: HERMANUS

Am Wochenende waren wir in Hermanus. Und wir haben tatsaechlich mehrere Wale gesehen. Ausserdem haben wir Delphine gesehen und ich habe einige neue Freunde unter den Clipdachsen gefunden. Wir waren bei Freunden von Monikas Eltern, in einem Haus direkt am Meer. War ein schoenes Wochenende!!!

Donnerstag, November 02, 2006

 

3. Station: KAPSTADT

Wir sind in Suedafrika!!!
Uns geht es gut, obwohl es ein regnerisches Wetter zur Begruessung gab und bis Sonntag anhalten soll. Am Wochenende wollen wir nach Hermanus fahren. Dort soll es Wale zu sehen geben. Sind gespannt, ob wir auch welche sehen werden!!!

Mittwoch, November 01, 2006

 

2. Station: FLUG NACH KAPSTADT

Der 11,5 Stunden Flug nach Kapstadt verlief sehr gut! Essen und Trinken bei BA waren gut, die Filme auch und wir konnten sogar schlafen, obwohl drei kleine Babys vor uns in der Reihe sassen.

 

1. Station: LONDON

Unsere erste Station war London. Der Flug dauerte 1,5 Stunden. Mit der Tube fuhren wir in die City, schauten einige Sehenswuerdigkeiten an, halfen den Bussen um den Big Ben zu fahren und assen Fisch und Chips.
Kurzum: Wir genossen unseren Aufenthalt in London.
Am Flughafen erwartete uns dann eine Sicherheitskontrolle, wie wir sie noch nicht erlebt hatten. Alle mussten ihre Schuhe ausziehen, einzelne wurden zum Bodyscan (wie z.B. Monika) ausgesucht und man musste alle Fluessigkeiten aus dem Handgepaeck abgeben.
Aber alles ging gut und wir konnten unser naechstes Ziel Suedafrika ansteuern...

 

Jetzt geht`s los!!!

Am Montag, dem 30. Oktober war es dann endlich soweit. Monika und ich starteten auf unsere Weltreise. Erst mal ein grosses Dankeschoen an Birgit, die sich vor sieben Uhr mit uns auf den Weg machte um unser Auto abzumelden und uns dann zum Flughafen fuhr. Beim Einchecken wurde ploetzlich mein Name ausgerufen und ich musste zum Infoschalter. Dort standen Miri, Lea, Stefan und Jan um uns zu verabschieden.
Danke fuer die schoene Uberraschung!!!

Dienstag, Oktober 24, 2006

 

Abschied aus Schönaich...

Vom 20. – 22. Oktober hatte Monika ihr Abschiedswochenende!!!

Am Freitagabend wurde ich von meinem Jugendkreis „Friday Night Club“ verabschiedet. Die Teilnehmer haben sich so richtig ins Zeug gelegt: Der Raum war schön dekoriert, sie haben sich ein Lied und Gedicht für mich überlegt und ich durfte gemeinsam mit Alexandra, die auch als Mitarbeiterin vom FNC aufgehört hat, viele Aufgaben rund um die Gruppe lösen. Zum Abschluss bekamen wir beide eine Lilie geschenkt, damit wir daran denken, unsere Sorgen an Gott abzugeben, weil er für uns sorgt (siehe Mt. 6).

Am Samstag hat Börni mich dann nach Schönaich gefahren, wo mich viele Mitarbeiter mit einer Überraschungsparty auch wirklich überrascht haben. Als wir ankamen, war alles im DBH dunkel. Ich ging ganz zögernd in den Clubraum und alle sprangen auf und sagten: „Überraschung!“. Im Hintergrund lief dann auch noch das Lied „Time to say goodbye“. Es war ein richtig schöner Abend, an dem ich auch noch ein Foto- und Erinnerungsbuch geschenkt bekam – Danke noch mal an Ralf & Markus für all die Mühe!

Am Sonntag kam dann der offizielle Teil, wo mich auch noch einige Überraschungen erwarteten, z.B. eine Miniband bestehend aus Ruth, Sandra, Peter und Nadine. Damit waren dann auch drei neue Lieder im Gottesdienst mit dabei, was mich sehr gefreut hat. Nach einer Rede von Traugott durfte ich dann auch noch meine Abschiedsworte an die Gemeinde loswerden. Ich habe das, was ich in den letzten drei Jahren erlebt hatte und was ich der Gemeinde wünsche, mit verschiedenen Farben dargestellt. Das wichtigste dabei war der rote Edding, der Jesus repräsentieren sollte: Das er immer mehr ins Zentrum der Gemeinde und ins Leben jedes einzelnen rückt und bleibt. Nach dem Gottesdienst folgte ein Ständerling, wo einige Leute noch ein Grußwort sagten. Und dann war es wirklich Zeit, um mich von vielen Menschen zu verabschieden, die mir in den letzten Jahren sehr wichtig gewesen sind. Was mich an dem Tag besonders gefreut und bedeutet hat, ist als Jugendliche, Eltern und Großeltern mir für meinen Einsatz und das „Dranbleiben“ an ihnen gedankt haben.

Jetzt ist es wirklich soweit, dass ich Abschied nehmen muss. Ich gehe mit einem weinenden Auge, weil viele gute Beziehungen und Gruppen entstanden sind, die ich vermissen werde. Aber ich gehe auch mit einem lachenden Auge, weil ich mir sicher bin, dass Gott die Arbeit weiter segnen wird und er das Gute, was entstanden ist, zu einem guten Ende führen wird!


Montag, September 11, 2006

 

Abschied aus Darmsheim...

...Scheiden tut weh
Am Sonntag, den 08. Oktober wurde ich im Gottesdienst verabschiedet.
Es war echt ein sehr schöner Tag - trotz der Tränen die geflossen sind.

Im Gottesdienst sind plötzlich alle Mitarbeiter in orangefarbenen (meine Lieblingsfarbe) Pullis und Jacken nach vorne gekommen und haben "Geh unter der Gnade" gesungen. Das war sehr bewegend!




Zum Abschied durfte ich mich noch mal als Prediger beweisen und predigte in drei Punkten über Jesus:

Jesus fasziniert!
Jesus provoziert!
Jesus motiviert!

Anschließend gab es lecker Mittagessen im Gemeindehaus und einige Grußworte. Der Jugendausschuss hatte eine Bildershow zusammengestellt und jeder erzählte ein Erlebnis mit mir, das einen der fünf Aufträge wieder spiegelte, die Jesus uns gegeben hat. Kurzum - es war wirklich sehr sehr schön.





Ein riesen Dankeschön an alle Mitarbeiter der Jugend, des Fördervereins und der gesamten Kirchengemeinde für den bewegenden Abschied und die letzten fünf Jahre in Darmsheim!!!

Mittwoch, Juli 05, 2006

 

Wir auf Weltreise...

Am 30. Oktober geht es los...
Heute habe ich mal unsere geplante Reiseroute in die Weltkarte eingetragen. Die schwarzen Linien sind unsere Flüge, die braunen symbolisieren die Fahrten mit dem Bus bzw. Auto.
Mit einem Klick auf die Karte kann man unsere Route besser verfolgen.
Starten werden wir am 30. Oktober in Stuttgart. Unser erstes Ziel wird Kapstadt (Südafrika) sein. Im Januar werden wir in Australien sein, Februar in Neuseeland, März auf Fidschi, März/April in LA und Umgebung (USA) und dann nach Mexico weiter fahren. Dort wird sich entscheiden ob und wie weit wir nach Südamerika fahren werden. Je nach Sicherheitslage, dem Stand unserer Spanischkenntnisse, der Reisekasse und der Aussicht nach einer neuen Arbeitsstelle.
Jetzt aber freuen wir uns darauf (einen kleinen Teil) die Welt zu sehen!!!

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