Montag, Februar 12, 2007

 

23. Station: CHRISTCHURCH

Wir sind gut in Christchurch gelandet, haben aber erstmal einen Kaelteschock bekommen. Als wir am Nachmittag den Flughafen verliesen regnete es und es hatte nur 14 Grad. Unser Mietwagen ist ein kleiner Toyota mit ueber 100.00 km, aber er laeuft ganz gut. Unser Lager haben wir in einem Top 10 Holidaypark aufgeschlagen. VIELEN DANK fuer die Post, die dort auf uns gewartet hat!!!
Gestern haben wir einen Besuch im Antarktik Center gemacht, wo man unter anderem auch einen Schneesturm mit -25 Grad miterleben kann, war schon beeindruckend. Heute war der Tag sehr vollgepackt. Als erstes waren wir an der Kueste in Akaroa, was frueher ein Vulkan war und die Stadt ist quasi an dem Kraterrand entstanden. Wir fuhren gut eine Stunde in 350 m Hoehe mit dem Auto am Rand entlang. Dort waren wir auch im Museum und haben einiges ueber die Geschichte des Landes erfahren, wie die franzoesischen Siedler ein paar Monate zu spaet da waren und somit die Briten schon Vertreage mit den Maoris abgeschlossen hatten, die gueltiger waren als ihre. Anschliessend waren wir in Christchurch im Botanischen Garten, Museum, Rutherford Haus - war alles sehr interessant. Abends waren wir dann noch in einer Maori-Show. Wir waren 15 Leuter und die erste Aufgabe war es einen CHIEF zu stellen. Irgendwie wurde ich der CHIEF und Monika CHIEF WIFE. Ich musste einige Worte und Gesten lernen und keiner durfte vor uns laufen. So weit war ja aller ganz einfach, bis auf einmal ein Maori-Krieger rausgestuermt kam und wissen wollte, ob wir Freunde oder Feinde sind. Er fing an zu schreien, und Grimasen zu schneiden. Meine Aufgabe war es den gruenen Zweig (den ihr da am Guertel seht) in die Hand zu nehmen und wie eine weisse Fahne in der Hand zu halten. Danach wurden wir ins Dorf gefuehrt und ich musste mit dem Haeuptling einen Deal machen und bei einem Handschlag unsere Stirn und Nasen beruehren und sich in die Augen schauen. Es bedeutet soviel, dass jetzt nichts mehr zwischen uns steht. Waere bestimmt auch beim Abendmahl "Friede sei mit dir" eine gute Sache. Danach wurden wir mit Gesaengen begruesst und bekamen eine Einfuehrung, wie man den Haka macht (Sowas wie ein Kreigsgeschrei). Dann gab es noch ein leckeres Essen (Sogar Hangi, das unter der Erde gekocht wird) und man konnte Kiwis, die Voegel, nicht die Fruechte, im Gehege anschauen. Sie sind fast am aussterben, also war es schon schoen, sie gleich am Anfang zu sehen. Am Ende der Tour lernten wir noch eine Maori Priesterin kennen und hoerten bei einer Tasse Kaffee welche Wege Gott hier so geht.
Morgen fahren wir weiter Richtung Sueden zum Mount Cook. Das Land erinnert uns sehr an Irland!

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