Samstag, März 31, 2007

 

39. Station: MONUMENT VALLEY

Wir haben einen schönen Campingplatz in der Nähe des Monument Valley gefunden und haben bei Tag und Nacht (Dank dem hellen Vollmond) einen schönen Ausblick auf die ersten Felsen des Tales.
Heute Nachmittag haben wir eine Tour durch das Tal gemacht. Eine Navajoindianerin erzählte uns von der Geschichte des Tales und das heute noch 300 Indinaner in dem Tal leben. Die meinsten ohne Wasser und Strom! Ein Höhepunkt war der Besuch bei Suzi. Eine zwischen 80 und 100 Jahre alte Frau, die John Wayne noch persönlich kannte und in einem der Filme mitspielte. Sie lud uns in ihr Hogan (Haus) ein und zeigte uns wie man Teppiche herstellt. Das Haus aus Holz und Erde war supergut gegen Hitze und Kälte gebaut. Ja, ja - nicht alle Indianer lebten in Tippizelten!!!
Nachdem wir den Sonnenuntergang im Tal erlebt hatten (auf dem rechten Bild sieht man den rechten Handhuhfelsen mit dem Schatten des linken Handschuhfelsen), schauten wir den Kinofilm STAGECOACH an. Es war der erste, der hier von John Ford gedreht worden ist und dem Tal zu seiner Berühmtheit verholfen hat.
P.s.: Wir sind jetzt im Bundesstaat Utha!!!

Freitag, März 30, 2007

 

38. Station: GRAND CANYON

Heute haben wir einen großteil der Strecke auf der Route 66 verbracht. War schön darauf zu fahren!!!
Nach den letzten sehr schönen Tagen hat uns heute aber der Winter überrascht! Die letzten 50 Milen zum Grand Canyon sind wir durch ein Schneegestöber gefahren. Es ist richtig kalt und der Schnee bleibt auf einigen Stellen schon liegen. Bevor wir unser Camp für heute Nacht aufgeschlagen haben, mussten wir deshalb unsere Wassertanks entlehren, damit sie heute Nacht nicht einfrieren.
Wir hoffen den Grand Canyon morgen live sehen zu können. Als Vorgeschmack haben wir den IMAX Film im Visitorcentrum schon mal angeschaut.
Die Nacht war wirklich saukalt!!! -6 Grad!!! Die Scheiben waren gefroren als wir heute morgen aufwachten. Dafür weckte uns die Sonne und es war blauer Himmel. Für die Fahrzeugheizung und die Schlafsäcke waren wir auf jeden Fall sehr dankbar!!!
Die Sonne hat im Laufe des Tages den Schnee zwar zum Schmelzen gebracht, aber es war den ganzen Tag ziemlich kalt.
Kurz bevor wir den Grand Canyon erreicht haben, haben wir einen Condor gesehen. Und er hat sich sogar fotografieren lassen :-)
Der Grand Canyon war auf jeden Fall ein gewaltiges Erlebnis. 1,5 Kilometer geht es hinab zum Coloradoriver!!! Er ist unglaublich groß!!! und tief!!! und weit!!!


Donnerstag, März 29, 2007

 

37. Station: HOOVER DAM

Nach einer Nacht am Lake Mead haben wir heute den Hoover Dam überquert (und damit auch die Grenze von Nevada nach Arizona).
Der Staudamm staut den Grenzfluss Colorado zu einer Fläche von 69.000 Hektar, einer Länge von ca. 170 km und einer maximalen Tiefe von ca. 180 Metern. Was auch für amerikanische Verhältnisse beeindruckend ist. Gebaut wurde der Hoover-Staudamm zwischen 1931 und 1935. Die Mauer ist 221 m hoch und oben ca. 14 Metern Dick, am unteren Ende beträgt die Dicke stolze 201 Meter.
Morgen machen wir uns auf den Weg zum Grand Canyon!!!

Dienstag, März 27, 2007

 

36. Station: LAS VEGAS

Nach den ruhigen Tagen in der Wüste taucht auf einmal wie eine imaginäre Oase Las Vegas auf. Zur Begrüßung standen wir im Stau und so konnten wir gleich die riesigen Hotels und Casinos bestaunen. Am Abend liefen wir über den Strip, durchquerten Venedig, Paris, New York, Luxor und Rom, bevor wir uns nach einem guten Abendessen im Caesar Palace auf die Suche nach den besten kostenlosen Shows machten. Wir sahen einen Vulkanausbruch, Wasserspiele, Blumengärten und vieles mehr. Es ist unglaublich was hier mit dem Geld der Leute, die es hier verlieren, gebaut wird.
Ein anderes Bild ergab sich dann am morgen danach. Im Norden der Stadt sahen wir Menschen, die auf der Straße leben und bei der Heilsarmee Schlange stehen. Man muss vor den Heilsarmeelern echte Hochachtung haben!!!

 

35. Station: JOSHUA TREE NATIONAL PARK

Nach San Diego ging es ab in die Wüste. Unser erster Halt war in Palm Springs. Wir wanderten durch den Andreas, Palm und Indian Canyon. Dort machten wir die ersten Bekanntschaften mit Colibris und Eidechsen und sahen sogar Getreidemalsteine (besser gesagt die Löcher davon im Felsen) der Indinaner. Das schöne an den Canyons ist, dass sie echte Oasen in der Wüste sind und wir einen großteil der Strecke unter Palmen laufen konnten.

Am nächsten Tag kauften wir viel Wasser (und natürlich andere Lebensmittel...) und fuhren zum Joshua Tree National Park. Einen Joshua Tree könnt ihr auf dem rechten Bild sehen. Zur Zeit sind sie gerade am blühen. Hurra! Es ist Frühling!!! Beeindruckend waren die vielen Felsformationen, wie z.b. der Bogenfelsen unter dem wir stehen. Während der Wanderung lasen wir ein Infoschild, dass einen vor Klapperschlangen warnte. Und zwei Schritte weiter sahen wir dann auch schon unsere vierte Schlange auf unserer Weltreise!!!


Mittwoch, März 21, 2007

 

34. Station: SAN DIEGO

Heute haben wir unser Wohnmobil abgeholt - und es ist wirklich groß! Es fährt sich wie ein kleiner Lastwagen und wird die nächsten vier Wochen unser zuhause sein. Unseren ersten Halt haben wir dann in San Diego - kurz vor der Mexicanischen Grenze - gemacht.

Am Mittwoch haben wir mit dem Trolley Downtown mit dem Gaslampquarter erkundet.

Am Donnerstag waren wir in Seaworld. Den Besuch können wir nur mit fantastisch wiedergeben. Die Dressur der Tiere und die Shows sind unglaublich. Delphine, die springen, Seehunde, die tanzen und Shamu, der Killerwal, der seinen Trainer so sanft hochschleudert. Einfach traumhaft war es einen Delphin zu streicheln, einen Seestern anzufassen oder mit einem Batray zu spielen. Gewöhnungsbedürftig war der Versuch jeden Besucher nass zu bekommen. In den Shows spritzen einen die Tiere nass, und in den Achterbahnen und anderen Attraktionen machten die einen nass - und ich meine nass nicht feucht!!! Wir lernten auf jeden Fall unser Wohnmobil schätzen indem wir uns gleich umziehen konnten und uns einen Tee kochen konnten.

Klar gab es ein paar amerikanische Besonderheiten. So wird vor der Show allen Soldaten gedankt und alle die Verwandte in der Armee haben dürfen aufstehen und werden bejubelt. Umweltschutz ist ein wichtiges Thema und es wird immer gesagt wie wichtig es ist die Natur zu erhalten und Geld in einen Fond zu geben. Aber keiner sagt was dazu, wie man das Praktisch macht - natürlich sagt auch keiner was zu den einzeln abgepackten Sachen beim Mittagessen oder ...

Das letzte was uns aufgefallen ist (auch schon bei Disneyland), dass viele einen Elektr. Rollstuhl mieten um nicht zu viel laufen zu müssen!!!

Samstag, März 17, 2007

 

33. Station: LOS ANGELES

Wir haben die Stadt der Engel erreicht.
Das Fliegen war witzig, da wir am 15. Maerz um 22.00 Uhr in Nadi losgeflogen und am 15. Maerz um 13.00 Uhr in Los Angeles angekommen sind. Also Zurueck in die Zukunft!!!
Die ersten Eindruecke sind um ehrlich zu sein nicht so toll. Neu Seeland und Fiji waren einfach zu schoen!!! Am Flughafen mussten wir eine Stunde in einer Reihe stehen, bevor uns zwei Fingerabdruecke abgenommen wurden und wir fotografiert wurden. Danach kam der Zoll, wo uns aber nur ein paar Fragen gestellt wurden. Dann hatte der Shuttleservice vom Flughafenhotel, dass wir deswegen gebucht hatten, gerade Mittagspause und wollte uns erst 2 einhalb Stunden spaeter abholen und der Taxifahrer wollte unsere Kreditkarte nicht akzeptieren. Irgendwie traeumten wir diese Nacht lieber von Fiji als von LA.
Heute haben wir einen Stadbummel in Downtown gemacht und bemerkt wie viele hier Spanisch sprechen. Sogar die Werbung im Bus ist auf Spanisch. Vielleicht hat der Shuttleservice deswegen eine Siesta gebraucht :-) Da die Hauptattraktion das ehemalige Pueblo ist, war es schon mal ein kleiner Mexiko-Vorgeschmack. Dann bekamen wir auch gleich die St. Patricks Day Parade mit, die gerade ablief. Alles war in Gruen - Weiss (Irisch). Anschliessend waren wir noch auf dem Turm der City Hall und konnten die riesige Stadt von oben anschauen. Es war jedoch kein Ende zu sehen. Die Ränder wurden vom Smog verschluckt.
Am Abend haben wir den Mietwagen geholt und ueber die Amerikanischen Verhaeltnisse gestaunt. Wie immer buchten wir die billigste Klasse. Doch was wir bekamen ist mind. ein Mittelklasswagen - eher Sportwagen mit Ledersitzen. Zu dem bekamen wir nicht den Schluessel, sondern uns wurde gesagt, dass wir uns einen von den da aussuchen duerfen. Der Schluessel steckte schon :-)
Das Kontinentalfruehstueck war auch ein Erlebnis. Es gab waessrigen Kaffee und Fruchtkonzentrate in Styroporbecher, Toast, Butter, Marmelade und Muffins, alle einzeln verpackt. Nach dem Fruehstueck hatten wir einen riesigen Muellberg auf dem Tisch.
Da Monika heute Geburtstag hat, sind wir nach Santa Monica gefahren und später weiter nach Hollywood und Beverly Hills!!! In Santa Monica haben wir nicht nur die Bubba Shrimps Company gesehen und gut italienisch gegessen, sondern auch unsere erste Anti WAR Demo gesehen, bei der ueber 3000 weisse Kreuze am Strand aufgestellt wurden.
Am Sonntag waren wir in der Saddleback Church. Wir muessen gestehn, dass unsere Erwartungen weit übertroffen wurden als wir die Gemeinde mit Vision in Echt sahen. Am Wochenende gibt es 6 Gottesdienste mit mehreren tausend Besuchern, doch zu Beginn muss man sich entscheiden, ob man lieber Gospelchor, Praise oder den Hauptgottesdienst mit 30 köpfiger Band (darunter Streicher, Qurflöte, Posaunen, Saxophone,...) je nach Musikgeschmack haben will. Die supergute Predigt von Rick Warren wird dann in die zwei Zelte übertragen. Wir haben inzwischen schon einige Anstöße bekommen, was im Bezug auf Kirche in Deutschland wichtig sein könnte. Natürlich keine klaren Antworten, aber Ideen.
Am Montag haben wir einen schönen Tag im Disneyland verbracht und morgen holen wir unser Wohnmobil ab.



Samstag, März 10, 2007

 

32. Station: FIJI

1. Tag:
Mit Musik und Muschelkette wurden wir am Flughafen begruesst. Nach einer 45 Min. Bootsfahrt sind wir dann auf Treasureisland angekommen. Es hat 27 Grad. Allerdings ist es sehr bewoelkt und jetzt regnet es auch schon. Dafuer ist unsere Strandbure (Haeusle) sehr schoen, direkt am Strand und der Strand und das Meer davor sind unbeschreiblich schoen. Wir waren gleich schnorcheln und abends gab es ein leckeres Bueffet.
2.Tag:
Nach dem Fruehstueck machten wir eine Glasbootsfahrt, bei der wir wie beim anschliessendem Schnorcheln wunderschoene Korallen und viele bunte Fische sahen. Es ist als wuerde man im Aquarium schwimmen!!!
Am Abend feierten wir mit den Inselbewohnern einen Methodistischen Gottesdienst in der Kapelle. Alles war auf Fiji, dreimal fiel der Strom aus und wir verstanden nicht viel, aber viele bedankten sich hinterher bei uns, dass wir im Godi waren. Danach erlebten wir bei einem Cocktail den Sonnenuntergang und hatten ein leckeres Currygericht zum Dinner. Beim Abendessen trat auf einmal der Kirchenchor auf und sang ein paar Fijilieder. Die Melodien erinnerten uns sehr an Erweckungslieder. Ich denke es gibt nicht viele Laender, in denen der Kirchenchor beim Abendessen als Hoehepunkt auftritt. War ein tolles Erlebnis!
3. Tag:
Heute war es etwas windiger und mit dem Schnorcheln klappte es nicht ganz so gut. Also haben wir ein Hobicat ausgeliehen und waren seg eln. Nachmittags lernten wir wie man einen rohen Fisch mariniert, so dass er wie gekocht schmeckt. Abends war eine traditionelle Kavabegruessung und ich durfte Chief sein und als erster das Getraenk aus der Kavawurzel trinken. Schmeckte sehr interessant, aber meine Lippen waren nachher wie beteubt!!! Danach gab es Taenze und Gesaenge.
4. Tag:
Heute war es wieder bewoelkt und so besuchten wir das Spa und buchten eine schoene Rueckenmassage. War wundervoll!!! Natuerlich waren wir wieder schnorcheln und wir koennen nur staunen, dass sich 10m vom Strand eine ganz andere Welt unter Wasser taeglich neu entdecken laesst. Unglaubliche Farben, unzaehlige Fische und Korallen.
5. Tag:
Nach einer durchregneten Nacht hoerte der Regen Gott sei Dank auf und wir waren schnorcheln und goennten uns eine Rueckenmassage. Am Nachmittag machten wir eine Bootsfahrt und fuetterten dabei die Fische.
6. Tag:
Wir muessen das Paradies verlassen :-(
Da wir um 10.00 Uhr auschecken muessen und sowieso den Transfer buchen mussten haben wir uns entschlossen noch die Inseln weiter draussen anzuschauen und den Tag auf dem Boot zu verbringen. Der Eindruck war eher ernuechternd und wir hatten das Gefuehl mit Treasureisland genau die richtige Insel gefunden zu haben.

Donnerstag, März 08, 2007

 

31. Station: AUCKLAND

Gestern sind wir in der groessten Stadt von Neu Seeland angekommen. Ueber 2 Drittel der Einwohner von Neu Seeland wohnen in oder um Auckland!!! Gerade waren wir im Cornwallpark spazieren und haben die Aussicht ueber die Stadt genossen. Mittagessen gab es bei Ute Ludwig, die uns hinterher mit einem Buch ueber Kinderarbeit begeisterte. Es erscheint Ende des Jahres im Bornverlag. Am Nachmittag trafen wir uns mit Gordon Busse, einem Jugendreferenten in einer Baptistenkirche. Und am Abend waren wir bei Pastor Peter in einem Gebetstreffen der Impactkirche.
Morgen werden wir noch einmal Neu Seeland geniessen, bevor es dann fuer 5 Tage nach Fiji geht.

Sonntag, März 04, 2007

 

POST!!!

Am 15. Maerz landen wir in Los Angeles!!!
Wie immer freuen wir uns ueber Post von euch:
LAX South Travelodge
Bernhard Koerner
1804 E Sycamore Ave.
Sepulveda and Sycamore
El Segundo, CA 90245 US

 

30. Station: ROTARUA

Seit gestern Abend sind wir in Rotarua. Mitten im Vulkangebiet. Heute morgen waren wir im Thermalwonderland und sahen einen Geysier, unglaubliche Farben und wir wissen jetzt wo der Teufel wohnt :-) Auf jeden Fall riecht es hier so!!!

Trotzdem haben wir uns entschlossen Hells Gate zu besuchen und ein echtes Matschbad zu nehmen und uns hinterher im Schwefelwasser auszuruhen. Es war sehr schoen, aber irgendwie riechen wir jetzt auch nach Schwefel und Eier wollen wir in den naechsten Tagen bestimmt nicht mehr essen!!!

NACHTRAG

Das Bad im Matsch und im Schwefelwasser war wirklich sehr schön und entspannend. Problem danach war nur, dass unsere Badesachen schlimm nach verfaulten Einer rochen. Aber wozu gibt es denn Waschmaschinen. Rein damit. Aber es stinkt noch immer!!! Und unsere anderen Kleider dazu. Nach dem dritten Waschen stinkt es immer noch. Damit sind 40 % unserer Wäsche vernichtet. In Fiji gaben wir die Wäsche noch zweimal zum Waschen und wässerten sie beim schnorcheln. Aber es half nichts. Das entspannende Matschbad hat uns fast die hälfte unserer Wäsche gekostet!!!

Davor waren wir in New Plymouth, beim Vulkan Taranaki (Daher hat Subway den Namen!!!) und in Waitoma. Da haben wir eine Black Magic Hoehlentour gemacht. Im Wetsuite, Helm, Gummistiefel und Gummiring tauchten wir in die Welt unter uns ein. Die Tour ging an einem unterirdischen Fluss entlang, der manchmal knoecheltief und manchmal 7m tiefe hatte. Der Gummiring war dann eine gute Schwimmhilfe :-) Hoehepunkt war auf jedenfall die Gluewuermchen, die es hier zu tausenden gibt. Die Hoehlendecke sah aus, wie ein Sternenhimmel.


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