Sonntag, Mai 06, 2007
48. Station: OAXACA KÜSTE
Nachdem sich unsere Abreise von Samstag auf Dienstagnachmittag verschoben hatte, änderten wir unser Reiseziel von Palenque über Vera Cruz nach Porto Escondido an der Oaxacaküste. Für Dienstag hatten wir (Gabriela, Gerhard, Monika und ich)
uns nur eine zwei Stundenetappe in die Berge nach Tlaxiaco "Little Paris" vorgenommen. Früher war es eine bedeutende Handelsstation der Haendler zwischen Küste und Innland. Am nächsten Morgen ging es dann weiter über die Berge an die Küste. Von 1600m (Oaxaca) über 2600m (Tlaxiaco) ging dann hinunter an die Küste. Die Strasse war sehr kurvig und nahm bei der Hitze kein Ende. Auch das Auto gab alles. Da die Lueftung kaputt ist, waren die Fenster zuerst wegen den angelaufenen Scheiben offen, später wegen der Hitze. Um die Autos am zu schnell fahren zu hindern, werden in Mexico sogenannte Tobes gebaut. Kleine bis manchmal grosse Hügel über die Strasse. Und es funktioniert!!! Man kommt nur im Schneckentempo darüber. Und unser Auto streifte an jedem zweiten !!! So war es auch nicht verwunderlich, dass die Abgase den Weg ins Auto fanden.
Gegen fünf erblickten wir das Meer und machten uns auf die Suche nach unserem Hotel, dass Gerhard in einem Internetforum gefunden hatte. Nach mehrmaligen Fragen stellte sich heraus, dass sich das Hotel nicht im Staat Oaxaca befindet, sondern ca. 1,5 Stunden weiter Richtung Acapulco im Staat Guerrero. Die lange Fahrt lohnte sich aber trotzdem, da das Hotel in einem kleinen Dorf, direkt am Strand, von einem Exildeutschen (Helmut) in 15 Jahren erbaut wurde und dem Paradies sehr nahe kommt. Am Abend machte seine mexikanische Frau selbstgemachte Pizza und morgens gab es ein super Fruehstueck.Am Mittwoch machten wir uns auf die Suche nach afrikanischen Dörfern, die hier wahrscheinlich von schiffbrüchigen, entlaufenen und freigelassenen Sklaven geprägt worden sind. Wir fanden sogar ein Museum, dass die Geschichte gut dargestellt hat. Übernachtet haben wir in Rio Grande, wo uns die feuchtheisse Luft am schlafen hinderte. Am nächsten Morgen genossen wir umso mehr die Kühle und waren schon um 8.00 Uhr auf einer Bootstour in der Lagune. Nach zwei Stunden Fahrt durch die Magrovenwälder und vielen Vögelfotos, besuchten wir eine Krokodilstation und hatten ein gutes Mittagessen in einem kleinen Fischrestaurant am Strand.

uns nur eine zwei Stundenetappe in die Berge nach Tlaxiaco "Little Paris" vorgenommen. Früher war es eine bedeutende Handelsstation der Haendler zwischen Küste und Innland. Am nächsten Morgen ging es dann weiter über die Berge an die Küste. Von 1600m (Oaxaca) über 2600m (Tlaxiaco) ging dann hinunter an die Küste. Die Strasse war sehr kurvig und nahm bei der Hitze kein Ende. Auch das Auto gab alles. Da die Lueftung kaputt ist, waren die Fenster zuerst wegen den angelaufenen Scheiben offen, später wegen der Hitze. Um die Autos am zu schnell fahren zu hindern, werden in Mexico sogenannte Tobes gebaut. Kleine bis manchmal grosse Hügel über die Strasse. Und es funktioniert!!! Man kommt nur im Schneckentempo darüber. Und unser Auto streifte an jedem zweiten !!! So war es auch nicht verwunderlich, dass die Abgase den Weg ins Auto fanden.Gegen fünf erblickten wir das Meer und machten uns auf die Suche nach unserem Hotel, dass Gerhard in einem Internetforum gefunden hatte. Nach mehrmaligen Fragen stellte sich heraus, dass sich das Hotel nicht im Staat Oaxaca befindet, sondern ca. 1,5 Stunden weiter Richtung Acapulco im Staat Guerrero. Die lange Fahrt lohnte sich aber trotzdem, da das Hotel in einem kleinen Dorf, direkt am Strand, von einem Exildeutschen (Helmut) in 15 Jahren erbaut wurde und dem Paradies sehr nahe kommt. Am Abend machte seine mexikanische Frau selbstgemachte Pizza und morgens gab es ein super Fruehstueck.Am Mittwoch machten wir uns auf die Suche nach afrikanischen Dörfern, die hier wahrscheinlich von schiffbrüchigen, entlaufenen und freigelassenen Sklaven geprägt worden sind. Wir fanden sogar ein Museum, dass die Geschichte gut dargestellt hat. Übernachtet haben wir in Rio Grande, wo uns die feuchtheisse Luft am schlafen hinderte. Am nächsten Morgen genossen wir umso mehr die Kühle und waren schon um 8.00 Uhr auf einer Bootstour in der Lagune. Nach zwei Stunden Fahrt durch die Magrovenwälder und vielen Vögelfotos, besuchten wir eine Krokodilstation und hatten ein gutes Mittagessen in einem kleinen Fischrestaurant am Strand.



In Porto Escondido, der "Versteckte Hafen", haben wir ein großes, schönes 4-er Zimmer im Hotel Ines (wieder ein Exildeutscher) an der Zicatela Surferbeach genommen. Die riesigen Wellen machten Pipes in den die Surfer lang surfen.
Tagsüber waren wir in einer anderen kleinen Bucht schwimmen und schnorcheln.Am Sonntag mussten wir dann die lange Heimfahrt über die Berge antreten. Die erste Stunde ging es an der Küste lang, dann folgten 100 km „curva peligrosa – gefährliche Kurven“. Zweieinhalb Stunden später waren wir auf 2600m Höhe und machten im Dorf San Miguel Suchixtepec Mittagspause. Gerhard hatte hier ein paarmal gearbeitet und so wurden wir zu der Fiesta zu Ehren des Erzengel Michael eingeladen. Zuerst mussten wir aber 2 Stunden warten, bevor der Festumzug mit Kapelle vom Dorfplatz zum Haus des diesjährigen Spendieres begann. Am Hauseingang bekam dann jeder eine Zigarette, ein Glas Mezcal und noch ein Glas mit Ananaswein. Als eine Art Ehrengäste bekamen wir die Plätze vor der Band, die uns ziemlich laut ins Ohr spielte. Dann gab es Kaffee und süße Brötchen, von denen jeder drei nehmen musste. Danach Hühnersuppe mit Totillas. Dazwischen Mezcal und Zigaretten. Den Leuten war es sehr wichtig zu zeigen, dass sie alles im Überfluss besitzen (wenn auch nur an diesem Tag). Und so gab es am Ende sogar Plastiktüten, um die Sachen mitzunehmen. Nachdem Besucher aus anderen Dörfern ankamen, wurden wir gebeten woanders zu warten, wähend ca. 3x je 300 Leute zu essen bekamen. Danach wurde getanzt, Mezcal getrunken und ab und zu einige Feuerwerkskörper losgelassen. Einige Frauen brachten Blumengestecke und einige Kinder waren verkleidet. Zwei Stunden später startete dann die Prozession, die alle Winkel im Dorf aufsuchte und mit einer Messe endete. Für uns war die Prozession dann auch die Gelegenheit, den durch den Mezcal immer aufdringlicher werdenden Männern zu entkommen und die restlichen 3 Stunden Heimfahrt anzutreten.


