Mittwoch, Februar 28, 2007
29. Station: taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwenuakitnatahu
Nein, ich habe mich nicht verschrieben ( ich hoffe es jedenfalls nicht :-) Denn heute waren wir an dem Ort mit dem laengsten Namen!!!
Heute Abend sind wir am Lake Taupo angekommen und morgen machen wir eine Bootsfahrt um die Maorifelsen anzuschauen.

Heute Abend sind wir am Lake Taupo angekommen und morgen machen wir eine Bootsfahrt um die Maorifelsen anzuschauen.Wie man auf dem Bild sehen kann, war es eine nasse Segeltour bis wir bei den Felsen waren !!!
Montag, Februar 26, 2007
28. Station: WELLINGTON
Nach 3000 gefahrenen km und einer schoenen Faehrfahrt sind wir in der Hauptstadt Wellington auf der Nordinsel angekommen. Unseren Mietwagen konnten wir auf der Suedinsel lassen und bekamen hier einen neuen. Naja, er ist etwas groeser, aber dafuer auch aelter. 140.000 km hat er auf dem Buckel. Die Uebergabe war sehr witzig. Wir kamen aus dem Faehrterminal und sollten ein weisses Auto suchen, an dem unser Name klebt. Den Autoschluessel bekamen wir, in dem wir das vordere Nummerschild umbogen. War halt der guenstigste Mietwagenanbieter :-)In Wellington haben wir das Parlament angeschaut und eine gute Fuehrung bekommen. Das Beste war zu erfahren, dass die Neuseelaender vor einigen Jahren das Deutsche Wahlsystem eingefuehrt haben ( inkl. Ueberhangmandaten die hier Extra Member heissen!!!). Cool, gell!!! Allerdings haben sie keinen Bundesprasident, aber dafuer die Queen. Gut war auch zu wissen, dass die Queen nicht in den Speakersraum darf, aber wir waren drin!!!
Montag, Februar 19, 2007
27. Station: WESTKUESTE
Heute sind wir an der Westkueste - zwischen Meer und Gletscherbergen angekommen. In Wanaka waren wir noch im Puzzlemuseum mit Irrgarten und vielen Illusionen. Die Fahrt durch die Berge war sehr schoen. Es gibt viele Fluesse und Seen und an ein paar haben wir angehalten und uns die Fuesse vertreten. Der Himmel war den ganzen Tag ueber ziemlich bewoelkt, aber jetzt lichtet es sich und man kann sogar die Bergspitzen sehen. Hoffentlich bleibt es morgen so, dass wir die Gegend erkunden koennen.Und tatsaechlich, es war blauer Himmel als wir am naechsten Morgen aufwachten. Wir fuhren also zum Franz Josef Gletscher und liefen los. Die erste dreiviertel Stunde ging es durch einen Wald, der juenger als 100 Jahre ist. Davor war da naemlich der Gletscher!!! Eine weitere halbe Stunde liefen wir ueber ein Geroellfeld und schliesslich waren wir am Gletscher. 



Weiter Richtung Norden sahen wir die Panecakerocks. Gewaltig wie die Gezeiten und der Wind daran gearbeitet haben! In Hamner Springs machten wir einen Tag Pause und besuchten die warmen Quellen. In Kaikura war es leider zu stuermig um mit den Delfinen schwimmen zu gehen. Also blieben wir an Land, wanderten die Kueste entlang (mich seht ihr vor dem Nashornfelsen), assen frischen Crayfish und sahen viele Seeloewen!!!


Sonntag, Februar 18, 2007
26. Station: WANAKA
Heute morgen waren wir in Queenstown im Gottesdienst der City Impact Church. In der Predigt ging es um den grossen Fischzug des Petrus, aber es war cool gepredigt. Oder hat hast du schon mal einen Prediger im Angeloutfit gesehen, der dich als Fischkoeder in der Geschichte identifiziert??? Im Anschluss kamen wir mit dem Youthpastor ins Gespraech und hoerten wie die Jugendarbeit hier so aussieht und dass es ueberall zu wenig Mitarbeiter gibt :-)
Danach ging es nach Deer Park Hights. Ein grosser Wildpark in dem auch ein paar Szenen von Herr der Ringe gedreht wurden. Die Szenen als die Rohanleute nach Helmsklam fliehen und die Wargs angreifen, bis zu dem Sturz von Aragon. Trotz Buch ist es nicht so einfach die genauen Stellen zu finden. Wir h
aben das Gefuehl, dass die Touranbieter verhindern Schilder aufzu stellen. Wer wuerde auch sonst 100 $ zahlen um das zu sehen??? Wir haben auf jeden Fall die tolle Aussicht genossen.
Auf der Fahrt nach Wanaka haben wir noch die Furt angeschaut durch die der sterbenskranke Frodo und Aorwin, vor den schwarzen Reitern fliehen. Mussten dazu durch den Bach wandern. War sehr cool!!!
In Wanaka waren wir am See und ich war schwimmen. War erfrischend :-)
Morgen geht es an die Westkueste. Dort werden wir den Franz Josef Gletscher und die andere Seite des Mt. Cook sehen.
Auf der Fahrt nach Wanaka haben wir noch die Furt angeschaut durch die der sterbenskranke Frodo und Aorwin, vor den schwarzen Reitern fliehen. Mussten dazu durch den Bach wandern. War sehr cool!!!
In Wanaka waren wir am See und ich war schwimmen. War erfrischend :-)
Morgen geht es an die Westkueste. Dort werden wir den Franz Josef Gletscher und die andere Seite des Mt. Cook sehen.
Freitag, Februar 16, 2007
25. Station: QUEENSTOWN
Gestern haben wir Ti Anau und den Milford Sound erkundet. Es war wie eine Fahrt von Irland ueber Kanada nach Norwegen. Erst viele Huegel mit Schafen, dann weite Felder mit Bergen im Hintergrund und dann riesige Fjorde. Die Fahrt war superschoen und wir haben unterwegs oft angehalten um eine kleine Wanderung zu den Seen und Wasserfaellen und natuerlich Fotos zu machen. Leider ist zur Zeit Hauptreisezeit und der kleine Ort Ti Anau mit 3000 Einwohnern wird in diesen Monaten mit ueber 1,5 Millionen Touristen ueb
errannt. So fanden wir keine Herberge und keinen Stall :-) und haben eine romantische Nacht unter dem Sternenhimmel am Seeufer in unserem schnuckligen Toyota verbracht. Nach einem Kaffee haben wir jetzt die naechsten Tage geplant und die Naechte in Holidayparks gebucht.
Heute Mittag machen wir eine Herr der Ringe Tour mit Allrad Bus und Speed Boot!!! UND SO WARS:
Die Busfahrt war etwas holprig, aber gut. Wir fuhren durch ein sch
oenes Tal, das schon fuer Milka und Volkswagen Werbung, Herr der Ringe und Narnja Verwendung fand. Auf einer Wiese mit Pferden war schon ein Zelt fuer den Dreh von Narnja2 aufgebau
t. Etwas weiter kamen wir dann in das Tal, das Isengard in Herr der Ringe war (Unser Guide haelt gerade ein Foto hoch). Hoehepunkt war auf jeden Fall das Speed Boot. Wir heizten mit 70 kmh ueber den Fluss. Es lagen grosse Felsbrocken im Fels und wir wurden in den Kurven schon etwas nass. Dann sahen wir den Berg auf dem Gandalf mit dem Ballrock kaempfte und den Wald in dem Boromir gegen die Orks kaempfte. Das Wetter ist uebringens sehr gut. Es hat ueber 25 Grad und die Sonne ist sehr intensiv. Deswegen der Hut :-)
Mittwoch, Februar 14, 2007
24. Station: DUNEDIN
Wir sind in Dunedin (am unteren Ende der Suedinsel) angekommen. Gestern hatten wir einen Fahr-Tag, sind von Christchurch aus zum Mount Cook, dem hoehsten Berg, wo auch Teile von Herr der Ringe gefilmt wurden. Am Fuss des Berges ist ein Hotel gebaut, anscheinend das beruehmteste in Neuseeland, die Nacht kostet 350$ ohne Ausblick, keine Ahnung wie teuer die mit Bergblick sind, also haben wir uns mit einem Kaffee auf der Terasse fuer 3$ und einem Motel fuer 65$ in der Naehe begnuegt, was auch sehr schoen war! In der Naehe des Berges gibt es die blausten Seen, die ich je gesehen habe, wegen dem vielen Gletschereis leuchten die Seen hellblau. Auf einer Kuppe ist eine alte kleine Kirche (zum guten Hirten) gebaut, bei der man eine superschoene Aussicht hat (da muss predigen Spass machen oder vielleicht auch nicht, weil die Leute mehr die Aussicht predigen sehen wollen :-).
Heute ist Valentinstag! Und wir sind in Dunedin und haben eben eine Tour in der Cadbury Schokoladenfabrik gemacht. War sehr lecker, man durfte immer wi
Fleece an, ausser wenn die Sonne scheint. Zum Gleuck regnet es jetzt nicht mehr. Morgen machen wir eine Zugfahrt, anscheinend eine der schoensten der Welt und uebernachten im Anschluss im Larnach Castle, dem einzigen Schloss in Neuseeland.
Naechster Stopp ist dann Ti Anau an der Westkueste, von wo aus wir den Milford Sound erkunden werden.
Montag, Februar 12, 2007
23. Station: CHRISTCHURCH
Wir sind gut in Christchurch gelandet, haben aber erstmal einen Kaelteschock bekommen. Als wir am Nachmittag den Flughafen verliesen regnete es und es hatte nur 14 Grad. Unser Mietwagen ist ein kleiner Toyota mit ueber 100.00 km, aber er laeuft ganz gut. Unser Lager haben wir in einem Top 10 Holidaypark aufgeschlagen. VIELEN DANK fuer die Post, die dort auf uns gewartet hat!!!
Gestern haben wir einen Besuch im Antarktik Center gemacht, wo man unter anderem auch einen Schneesturm mit -25 Grad miterleben kann, war schon beeindruckend. Heute war der Tag sehr vollgepackt. Als erstes waren wir an der Kueste in Akaroa, was frueher ein Vulkan war und die Stadt ist quasi an dem Kraterrand entstanden. Wir fuhren gut eine Stunde in 350 m Hoehe mit dem Auto am Rand entlang. Dort waren wir auch im Museum und haben einiges ueber die Geschichte des Landes erfahren, wie die franzoesischen Siedler ein paar Monate zu spaet da waren und somit die Briten schon Vertreage mit den Maoris abgeschlossen hatten, die gueltiger waren als ihre. Anschliessend waren wir in Christchurch im Botanischen Garten, Museum, Rutherford Ha
us - war alles sehr interessant. Abends waren wir dann noch in einer Maori-Show. Wir waren 15 Leuter und die erste Aufgabe war es einen CHIEF zu stellen. Irgendwie wurde ich der CHIEF und Monika CHIEF WIFE. Ich musste einige Worte und Gesten lernen und keiner durfte vor uns laufen. So weit war ja aller ganz einfach, bis auf einmal ein Maori-Krieger rausgestuermt kam und wissen wollte, ob wir Freunde oder Feinde sind. Er fing an zu schreien, und Grimasen zu schneiden. Meine Aufgabe war es den gruenen Zweig (den ihr da am Guertel seht) in die Hand zu nehmen und wie eine weisse Fahne in der Hand zu halten. Danach wurden wir ins Dorf gefuehrt und ich musste mit dem Haeuptling
einen Deal machen und bei einem Handschlag unsere Stirn und Nasen beruehren und sich in die Augen schauen. Es bedeutet soviel, dass jetzt nichts mehr zwischen uns steht. Waere bestimmt auch beim Abendmahl "Friede sei mit dir" eine gute Sache. Danach wurden wir mit Gesaengen begruesst und bekamen eine Einfuehrung, wie man den Haka macht (Sowas wie ein Kreigsgeschrei). Dann gab es noch ein leckeres Essen (Sogar Hangi, das unter der Erde gekocht wird) und man konnte Kiwis, die Voegel, nicht die Fruechte, im Gehege anschauen. Sie sind fast am aussterben, also war es schon schoen, sie gleich am Anfang zu sehen. Am Ende der Tour lernten wir noch eine Maori Priesterin kennen und hoerten bei einer Tasse Kaffee welche Wege Gott hier so geht.
us - war alles sehr interessant. Abends waren wir dann noch in einer Maori-Show. Wir waren 15 Leuter und die erste Aufgabe war es einen CHIEF zu stellen. Irgendwie wurde ich der CHIEF und Monika CHIEF WIFE. Ich musste einige Worte und Gesten lernen und keiner durfte vor uns laufen. So weit war ja aller ganz einfach, bis auf einmal ein Maori-Krieger rausgestuermt kam und wissen wollte, ob wir Freunde oder Feinde sind. Er fing an zu schreien, und Grimasen zu schneiden. Meine Aufgabe war es den gruenen Zweig (den ihr da am Guertel seht) in die Hand zu nehmen und wie eine weisse Fahne in der Hand zu halten. Danach wurden wir ins Dorf gefuehrt und ich musste mit dem Haeuptling
einen Deal machen und bei einem Handschlag unsere Stirn und Nasen beruehren und sich in die Augen schauen. Es bedeutet soviel, dass jetzt nichts mehr zwischen uns steht. Waere bestimmt auch beim Abendmahl "Friede sei mit dir" eine gute Sache. Danach wurden wir mit Gesaengen begruesst und bekamen eine Einfuehrung, wie man den Haka macht (Sowas wie ein Kreigsgeschrei). Dann gab es noch ein leckeres Essen (Sogar Hangi, das unter der Erde gekocht wird) und man konnte Kiwis, die Voegel, nicht die Fruechte, im Gehege anschauen. Sie sind fast am aussterben, also war es schon schoen, sie gleich am Anfang zu sehen. Am Ende der Tour lernten wir noch eine Maori Priesterin kennen und hoerten bei einer Tasse Kaffee welche Wege Gott hier so geht.Morgen fahren wir weiter Richtung Sueden zum Mount Cook. Das Land erinnert uns sehr an Irland!
Freitag, Februar 09, 2007
22. Station: NORTHERN TERITORY
Die letzten 9 Tage mit wieder ca. 1600 km (und wieder ca. 4000 gefahrenen km) von Alice Springs nach Darwin haben wir in 3 Dreitagestouren von Adventuretoures erlebt:
Die 1. Tour startete am Mittwoch um 6.15 Uhr mit 2 Iren, 2 Japaner und 12 Sued-Koreanern und uns! 5 Stunden brauchten wir bis wir am Campingplatz beim Ayersrock (heisst jetzt ULURU) angekommen sind. Es erwartete uns 40 Grad Hitze und tausende von Fliegen (wobei die trockene Hitze fuer uns viel angenehmer war, als die 30 Grad in Cairns). Nach einem Sandwich machten wir uns dann auf zum Uluru und haben da das Culture Centre angeguckt, wo die Aboriginees erklaeren, wie der Stein erschaffen wurde, naemlich von lauter Ur-Schlangen. Dann sind wir nach Kata Tjuta, oder den Olgas, und haben eine 2km Wanderung gemacht, es war viel zu heiss um mehr zu machen. Man muss jede Stunde einen Liter Wasser trinken, echt unglaublich, aber sonst trocknet man aus. Unsere Asiaten hatten fast nie was dabei, nur 0,2 Liter Flaeschchen, haben es aber irgendwie ueberlebt. Dann sind wir zum Sonnenuntergang zum Uluru, wo wir mit 500 anderen Leuten den roten Stein bewundert haben, und mit einem Glas Sekt angestossen haben.
Am naechsten Morgen durften wir dann gleich den Sonnenaufgang anschauen und mussten dazu um 4.15 Uhr aufstehen! Danach war es kuehl genug um den Uluru zu besteigen. Mo und ich sind ca. zwei-drittel hoch, es ist wirklich mehr als steil, man zieht sich an Ketten hoch und runter ist noch viel gefaherlicher. Im Gegensatz zu einigen anderen hatten wir gute Schuhe und genuegend Wasser dabei, trotzdem wollten wir den Abstieg nicht im Sonnenschein machen und davor wieder abgestiegen. Wir sind dann eine Strecke um den Felsen gewandert und einige Aborigine Zeichnungen und Plaetze angeschaut.
Danach sind wir zum Kings Canyon und durften da erstmal im Pool schwimmen und entspannen. Es gab wieder so was wie Potjie, sie nennen es aber Campoven. Morgens standen wir dann um 5.00 Uhr auf, um eine Wanderung im Kings Canyon zu machen. Das war der eigentliche Hoehepunkt!!! Aber als wir um 10.30 Uhr wieder unten waren, waren wir mehr als froh, weil es bestimmt wieder knapp 40 Grad heiss war. Die Nacht haben wir dann in Alice Springs in einem haesslichen Backpacker verbracht, aber da wir am morgen wieder um 5.45 Uhr losgefahren sind, war es auch egal.
Die 2. Dreitagestour von Alice Springs nach Darwin war nicht so, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Zum einen weil wir jeden Tag 500 km gefahren sind - zum anderen weil es nicht viel zu sehen gab. Dafuer hatten wir viel Zeit, um die zwei Iren und drei Koreaner, die auch die 3 x Dreitagestouren gebucht hatten, und die anderen kennen zu lernen. Die Zelt waren in einem schlimmen Zustand. Eine Nacht wurden wir nass, weil es reinregnete, in der anderen Nacht hatten unsere Nachbarn eine Schlange im Zelt und die Moskitos wurden immer mehr. In Darwin angekommen gingen wir erstmal duschen und dann in zu Vic`s. Wir bekamen das Abendessen umsonst und irgendwie auch Bier und Sekt :-) Es gab immer wieder Spiele, wie einen Ball in einen Eimer werfen oder wie viele Marshmallows passen in den Mund,... und unsere Gruppe war sehr gut darin. Gegen 0.00 Uhr hatten wir am meisten Punkte und gewannen einen 100 Dollar Gutschein fuer die Nacht!!! Die Abende waren sehr lustig, aber keine Ahnung, wie sie Gewinn machen, wenn sie so viel umsonst weggeben. So haben wir jetzt einen kleinen Einblick ins Backpackerleben bekommen. Fuer viele ist das ja der Inhalt der Reisen, nachts viel trinken, tagsueber schlafen oder weiterreisen...
Am naechsten Morgen startete dann die 3. Dreitagestour und es ging in den Litchfield Nationalpark. Dort gab es viele tolle Wasserfaelle und Schwimmloecher zu dennen wir hingewandert sind. Das hat man aber auch wirklich gebraucht, weil es immer 35 Grad hatte und immer schwuel-warm war. Alles klebte und roch mueffelig. Wir hatten fuer diese Etappe einen sehr guten Fuehrer und haben ganz viele tolle Tiere gesehen. Am ersten Tag faehrt er bestimmt 100 km/h und bremst auf einmal voll, er hatte 20m neben der Strasse an einem Baum einen Frill-neck Lizard entdeckt. Keine Ahnung wie er den gesehen hat, aber das war sehr interessant. Dann haben wir auch ein seltenes schwarzes Wallaroo gesehen, Dingos (wilde Hunde), und ganz viele Wallabies und Kaengeruhs. An einem Stopp hatten sie einen Joey (so heissen die Kaengeruhbabies), dessen Muetter tot gefahren wurde in einem Stoffbeutel, und wir durften es halten und fuettern, das war sehr suess!
Am Nachmittag haben wir einen Jumping Crocodile Cruise gemacht. Ueberall in den Fluessen sind riesige Krokodile. Sie werden durch Fleisch an einem Stock festgebunden angelockt. Die Krokodile springen aus dem Wasser, bis sie mit den Hinterpfoten draussen sind und schnappen sich das Fleisch. Das war schon krass, wenn irgendjemand da je reinfaellt, wird er das nicht ueberleben. Vor einigen Jahren gab es ein Riesenkrokodil, dass sie Sweatheart nannten. Es wog 750 kg und war ueber 3m lang. Es griff Boote an und sie haben es schliesslich gefangen und ausgestopft :-)
Den 8. und 9. Tag haben wir im Kakadu Nationalpark verbracht. Hoehepunkte waren die Aboriginal Felsmalereien und natuerlich Wasserfaelle, Wasserfaelle, Wasserfaelle. Meistens liefen wir eine Stunde hin, gingen kurz schwimmen und wanderten dann wieder zurueck. Bei einer Tour liefen wir eine Stunde lang im Regen zurueck und wir waren durch und durch nass.
Heute sind wir in Darwin im Museum gewesen und nachher gehts zum Flughafen und nach Neuseeland.
Bis bald! Wir sind morgen hoffentlich um 14.30 Uhr in Christchurch.
Die 1. Tour startete am Mittwoch um 6.15 Uhr mit 2 Iren, 2 Japaner und 12 Sued-Koreanern und uns! 5 Stunden brauchten wir bis wir am Campingplatz beim Ayersrock (heisst jetzt ULURU) angekommen sind. Es erwartete uns 40 Grad Hitze und tausende von Fliegen (wobei die trockene Hitze fuer uns viel angenehmer war, als die 30 Grad in Cairns). Nach einem Sandwich machten wir uns dann auf zum Uluru und haben da das Culture Centre angeguckt, wo die Aboriginees erklaeren, wie der Stein erschaffen wurde, naemlich von lauter Ur-Schlangen. Dann sind wir nach Kata Tjuta, oder den Olgas, und haben eine 2km Wanderung gemacht, es war viel zu heiss um mehr zu machen. Man muss jede Stunde einen Liter Wasser trinken, echt unglaublich, aber sonst trocknet man aus. Unsere Asiaten hatten fast nie was dabei, nur 0,2 Liter Flaeschchen, haben es aber irgendwie ueberlebt. Dann sind wir zum Sonnenuntergang zum Uluru, wo wir mit 500 anderen Leuten den roten Stein bewundert haben, und mit einem Glas Sekt angestossen haben.
Am naechsten Morgen durften wir dann gleich den Sonnenaufgang anschauen und mussten dazu um 4.15 Uhr aufstehen! Danach war es kuehl genug um den Uluru zu besteigen. Mo und ich sind ca. zwei-drittel hoch, es ist wirklich mehr als steil, man zieht sich an Ketten hoch und runter ist noch viel gefaherlicher. Im Gegensatz zu einigen anderen hatten wir gute Schuhe und genuegend Wasser dabei, trotzdem wollten wir den Abstieg nicht im Sonnenschein machen und davor wieder abgestiegen. Wir sind dann eine Strecke um den Felsen gewandert und einige Aborigine Zeichnungen und Plaetze angeschaut.Danach sind wir zum Kings Canyon und durften da erstmal im Pool schwimmen und entspannen. Es gab wieder so was wie Potjie, sie nennen es aber Campoven. Morgens standen wir dann um 5.00 Uhr auf, um eine Wanderung im Kings Canyon zu machen. Das war der eigentliche Hoehepunkt!!! Aber als wir um 10.30 Uhr wieder unten waren, waren wir mehr als froh, weil es bestimmt wieder knapp 40 Grad heiss war. Die Nacht haben wir dann in Alice Springs in einem haesslichen Backpacker verbracht, aber da wir am morgen wieder um 5.45 Uhr losgefahren sind, war es auch egal.
Die 2. Dreitagestour von Alice Springs nach Darwin war nicht so, wie wir sie uns vorgestellt hatten. Zum einen weil wir jeden Tag 500 km gefahren sind - zum anderen weil es nicht viel zu sehen gab. Dafuer hatten wir viel Zeit, um die zwei Iren und drei Koreaner, die auch die 3 x Dreitagestouren gebucht hatten, und die anderen kennen zu lernen. Die Zelt waren in einem schlimmen Zustand. Eine Nacht wurden wir nass, weil es reinregnete, in der anderen Nacht hatten unsere Nachbarn eine Schlange im Zelt und die Moskitos wurden immer mehr. In Darwin angekommen gingen wir erstmal duschen und dann in zu Vic`s. Wir bekamen das Abendessen umsonst und irgendwie auch Bier und Sekt :-) Es gab immer wieder Spiele, wie einen Ball in einen Eimer werfen oder wie viele Marshmallows passen in den Mund,... und unsere Gruppe war sehr gut darin. Gegen 0.00 Uhr hatten wir am meisten Punkte und gewannen einen 100 Dollar Gutschein fuer die Nacht!!! Die Abende waren sehr lustig, aber keine Ahnung, wie sie Gewinn machen, wenn sie so viel umsonst weggeben. So haben wir jetzt einen kleinen Einblick ins Backpackerleben bekommen. Fuer viele ist das ja der Inhalt der Reisen, nachts viel trinken, tagsueber schlafen oder weiterreisen...
Am naechsten Morgen startete dann die 3. Dreitagestour und es ging in den Litchfield Nationalpark. Dort gab es viele tolle Wasserfaelle und Schwimmloecher zu dennen wir hingewandert sind. Das hat man aber auch wirklich gebraucht, weil es immer 35 Grad hatte und immer schwuel-warm war. Alles klebte und roch mueffelig. Wir hatten fuer diese Etappe einen sehr guten Fuehrer und haben ganz viele tolle Tiere gesehen. Am ersten Tag faehrt er bestimmt 100 km/h und bremst auf einmal voll, er hatte 20m neben der Strasse an einem Baum einen Frill-neck Lizard entdeckt. Keine Ahnung wie er den gesehen hat, aber das war sehr interessant. Dann haben wir auch ein seltenes schwarzes Wallaroo gesehen, Dingos (wilde Hunde), und ganz viele Wallabies und Kaengeruhs. An einem Stopp hatten sie einen Joey (so heissen die Kaengeruhbabies), dessen Muetter tot gefahren wurde in einem Stoffbeutel, und wir durften es halten und fuettern, das war sehr suess!
Am Nachmittag haben wir einen Jumping Crocodile Cruise gemacht. Ueberall in den Fluessen sind riesige Krokodile. Sie werden durch Fleisch an einem Stock festgebunden angelockt. Die Krokodile springen aus dem Wasser, bis sie mit den Hinterpfoten draussen sind und schnappen sich das Fleisch. Das war schon krass, wenn irgendjemand da je reinfaellt, wird er das nicht ueberleben. Vor einigen Jahren gab es ein Riesenkrokodil, dass sie Sweatheart nannten. Es wog 750 kg und war ueber 3m lang. Es griff Boote an und sie haben es schliesslich gefangen und ausgestopft :-)Den 8. und 9. Tag haben wir im Kakadu Nationalpark verbracht. Hoehepunkte waren die Aboriginal Felsmalereien und natuerlich Wasserfaelle, Wasserfaelle, Wasserfaelle. Meistens liefen wir eine Stunde hin, gingen kurz schwimmen und wanderten dann wieder zurueck. Bei einer Tour liefen wir eine Stunde lang im Regen zurueck und wir waren durch und durch nass.
Heute sind wir in Darwin im Museum gewesen und nachher gehts zum Flughafen und nach Neuseeland.Bis bald! Wir sind morgen hoffentlich um 14.30 Uhr in Christchurch.


