Mittwoch, April 18, 2007
47. Station: OAXACA
Oaxaca hat sich seit unserem letzem Aufenthalt und den dazwischen liegenden politischen Unruhen nicht viel verändert. Das auffälligste ist, dass man mehr Polizisten und weniger Touristen sieht. An einem Abend hat die Polizei wegen einem Protestmarsch vorsorglich den Zocalo gesperrt, aber außer einem Verkehrschaos und dass wir 20 Minuten zu spät zur Anmeldung unserer Sprachschule gekommen sind, ist nichts passiert.
Ja, Sprachschule! Monika und ich haben diese Woche von 10.30 Uhr bis 13.30 Uhr Unterricht. Ein Lehrer und wir zwei in einem Klassenzimmer.
Ein paar Ausflüge haben wir schon gemacht und das Nachtleben in Oaxaca erkundet, Gemüse einkaufen auf einem riesigen Markt, das Klostermuseum und den 2000 Jahre alten Baum El Tule.
An den Wochenenden und vielleicht sogar in der ersten Maiwoche werden wir mit Gabriela und Gerhard ein paar Tage wegfahren und ein neues Stückchen von Mexico sehen.



Heute ist schon Donnerstag. Unsere Spanischkenntnisse werden jeden Tag besser. Auf dem Weg zu und von unserer Sprachschule "Amigos del Sol" haben wir viel von der Innenstadt erlaufen und kennen uns so langsam aus. Heute haben wir uns auf den Markt gewagt und eingekauft. Natürlich war auch ein Säckchen voll Chapolines (getrocknete Heuschrecken) dabei. Obwohl es fast unglaublich klingt, haben wir jeden Tag eine neue Kirche entdeckt. Oaxaca muss mal eine echt reiche Stadt gewesen sein.
Das Wetter ist sehr schön. Mittags wird es schon mal 30°, aber am Nachmittag gibt es fast immer ein Gewitter und es kühlt ab. Die Leute sind darüber sehr happy, da es die letzten vier Monate keinen Tropfen geregnet hat. Wasser sparen ist deshalb enorm wichtig. So duschen wir z.B. mit ein paar Eimern in der Dusche, die das Wasser auffangen und dann zum Klospülen dienen. Am Freitagabend hatten wir Besuch von einem kleinen Skorpion, den Gerhard mit einem Schuh mutig erschlug.
Am Wochende haben wir mit Gabriela und Gerhard die Gegend erkundet. Am Samstag waren wir in der Mixtecaregion. Zuerst in Yanhuitlán und haben dort eine riesige Dominikanerkirche aus dem 16. Jahrhundert besucht. In Tamazulapan waren wir dann in einem Felsenfreibad schwimmen, dass von einer unterirdischen Quelle mit schwefelhaltigem Wasser gespeist wird. War sehr erfrischend und man konnte sogar was für seine Schönheit tun. Wenn man ca. 3m Richtung Quelle taucht, kann man Schlamm finden, welcher der Haut sehr gut tun soll. Ihr könnt ja mal auf dem Foto schauen, ob es was gebracht hat. :-)
Heute haben wir unser Diplom von der „Amigos del Sol“ Spanischsprachschule bekommen und danach in einem Restaurant am Zocalo mit einem Mittagessen unseren Abschluss gefeiert.



Freitag, April 13, 2007
46. Station: HIGHWAY 1

Donnerstag, April 12, 2007
45. Station: YOSEMITE NATIONAL PARK

Heute ging es also in den Yosemite National Park. Das bedeutete für uns und unseren RV eine Fahrt vom Meeresspiegel auf 6000 Fuß hoch. Die Straßen waren sehr eng und interessant zu fahren. Der Morgen war zwar regnerisch, aber ab Mittag riß der Himmel auf. Und so sahen wir steile Berghänge (Bild in der Mitte zeigt Monika mit dem El Capitan), tiefstürzende Wasserfälle (rechts der Bridalveil Fall), einen Kojote, der neugierig durch die Gegend lief und die riesigen Sequoia Bäume. (Links oben haben wir probiert einen ganzen zu fotografieren, unten links stehe ich. Ist etwas schwer zu sehen, deshalb links unten noch mal in groß.) Einige dieser Mammutbäume sind über 2500 Jahre alt !!! 


Dienstag, April 10, 2007
44. Station: SAN FRANCISCO
Viele der Pässe über die White Mountains waren noch geschlossen und so mussten wir einen Umweg Richtung Norden in Kauf nehmen. Immerhin kamen wir so an dem schönen Lake Tahoe vorbei und sahen auf über 7000 Fuß Schnee!!! Nach einer 8 Stunden Fahrt sind wir nun in Vallejo, einem Vorort von San Francisco angekommen. Wir freuen uns schon sehr auf den Tag morgen in San Francisco!!!


Montag, April 09, 2007
43. Station: OSTERN UND GEBURTSTAG
Karfreitag wird in Amerika nicht gefeiert. Wenn, dann heißt es "GOOD FRIDAY"! Aber es gibt eigentlich keine Gottesdienste. Dafür machen viele Kirchen richtig Werbung für ihre Ostergottesdienste. Wir haben uns weiter auf den Weg zum Zion Nationalpark gemacht, dem ältesten NP in Utah. Allerdings war das an Karsamstag keine so gute Idee und so schoben wir uns mit vielen amerikanischen Familien durch den Shuttlebus und den Canyon.

Um meinen Geburtstag gebührend zu feiern, kamen wir am Abend in Las Vegas an und genossen das Büffet im Mirage. Monika überraschte mich mit einem Schokokuchen und Kerzen. Besonders schön war es, von einigen Stars Glückwünsche entgegen zu nehmen. Jean Luc ware der erste. Britney lud mich anschließend zu einem Tanz an der Stange ein. Und als krönender Abschluss durfte ich den weißen Tiger mit Siegfried und Roy anfassen. 


Um den Ostersonntaggottesdienst zu feiern, haben wir über das WillowNetzwerk die Central Christian Church ausgesucht und mussten wieder mal über Gott staunen. Das fing damit an, auf drei Fahrspuren auf den Parkplatz zu fahren (und es gibt drei Eingänge!!!), von der Polizei eingewiesen zu werden, Cafeteria im Starbucksstyle, cooler Gottesdienst mit drei-Punkte-Predigt zum besser merken,... Da es vier aufeinanderfolgende Gottesdienste gab, hatten wir die Chance beim Kinderprogramm reinzuschauen und mit dem Director der Highschool Ministry ein paar Worte zu wechseln. Hatte ich schon die X-Box Stationen im Kindergottesdienst erwähnt? Trotzdem war ich im Hauptgottesdienst :-)Freitag, April 06, 2007
42. Station: RICHFIELD
Auf unserer heutigen Tour von Moab zum Bryce Canoyn wurde unser RV immer langsamer. Obwohl ich das Gaspedal durchdrückte musste ich schließlich am Straßenrand anhalten. Der Motor wurde immer schwächer und schließlich war er aus und ging nicht mehr an. Mit dem Handy telefonierten wir mit unserer Roadassistence. Als wir alles erklärten wollte sie, dass wir den Ölstand messen und noch einiges Sinnloses mehr. Das wir mit einem Deutschen Handy anriefen, interessierte sie nicht. Schließlich gab sie uns eine Nummer unter der wir einen Abschleppdienst erreichen konnten (wie toll ist doch der ADAC Service!!!).
Doch zuerst kam die Highway Patrol und wollte, dass wir von der Highway verschwinden. Leichter gesagt als getan!!! Doch der Polizist fuhr sein Auto ganz dicht an den RV und schob den RV ganz in die Standspur. Anschließend rief er den Abschleppdienst an, der dann auch kam und den enzinfilter wechstelte. Trotzdem ging der Motor nur kurz an. Und so schleppten sie uns zum nächsten Fordhändler. Der hat allerdings erst wieder am Montag Zeit um nach dem RV zu sehen. Die Hotline versprach nach einem ErsatzRV zu suchen. Wir sollten erst Mal im RV übernachten. Das widerum wollte der Fordhändler nicht. Dann erlaubte uns die Hotline ein Hotel zu suchen und der Fordhändler lieh uns umsonst ein Auto. Mittwoch, April 04, 2007
41. Station: CANYONS & ARCHES
Vorbei am Churchrock ging es zurück Richtung Westen. Dort zog der Canyonland Nationalpark unsere Aufmerksamkeit auf sich. Wie der Nam
e sagt, waren wir in einem Land im Canyon. Von 1800 bis 1975 nutzen Cowboys das Gelände für ihre Herden. Heute kann man deswegen nicht nur die tolle Landschaft bestaunen, sondern auch die Überreste der Cowboys (Bild unten mitte). Zur Begrüssung zeigte sich der Canyon auf jeden Fall von seiner schönen Seite. Er war übersäht mit kleinen lila Blumen. Auf dem Rückweg schauten wir den Zeitungsfelsen (Bild unten rechts) an, an dem viele Tiere und Zeichen zu sehen sind. Einige davon sind 2000 Jahre alt. Wen ihr auf das linke Bild doppelklickt, könnt ihr einen Natursteinschuh entdecken!!!

Übernachtet haben wir in Moab. Am nächsten Tag hatten wir uns den Arches Nationalpark vorgenommen. Wie der Name sagt, soll es in dem Park über 2000 Felsbögen geben. Einige davon haben wir gesehen und sind tief beeindruckt was Schwester Natur hier gezaubert hat. 


Montag, April 02, 2007
40. Station: MESA VERDE

Vorbei an den Ausläufern des Monument Valley, vorbei an den Stellen an denen nicht nur viele Western, Zurück in die Zukunft III, Wild Wild West und die Laufstrecke von Forest Gump gedreht worden sind, vorbei am Mexican Hut (linkes Bild), vorbei an der Stelle an der sich die Berge in die Erde versenken (rechtes Bild), vorbei an der Stelle an der sich die vier Staaten Utah, New Mexico, Colorado und Arizona berühren, vorbei am schlafenden Berg Ute, ... sind wir in Cortez angekommen.
Am nächsten Morgen besuchten wir den Mesa Verde National Park. Mesa Verde bedeutet Grüner Tisch und beschreibt treffend das Hochplateu. Durch einen heftigen Waldbrand erinnerte der erste Eindruck aber eher an Modor. Highlight des Parkes sind Häuser der im Jahre 1300 n.Chr. spurlos verschwundenen Anasazi. Sie lebten in den Canyons und Höhlen und bauten richtige Städte in die Felswand. Manche waren nur durch kerniges klettern zu erreichen. Dazu wurden kleine Finger- und Zehenlöcher in den Felsen gehauen. In der Mitte der Stadt gab es einen Platz, der unterkellert war. Dieser Versammlungskeller verfügte über eine ausgeklügelte Ventilation und war nur über die Leiter erreichbar. Manche Keller sind auch mit einem Turm verbunden, der wiederrum nur durch den Keller erreichbar ist. 




